Sojaeiweiß

03.06.2013
Drucken
 

Nehme ich täglich zu mir. In Form von hochgereinigtem Eiweißpulver. Kombiniert mit drei anderen Quellen (Molke, Milch, Ei). Kombiniert deshalb, weil man so eine höhere biologische Wertigkeit erreicht. Heißt übersetzt: Weil die einzelnen Eiweißquellen sich glücklich ergänzen, was den entscheidenden Anteil an essentiellen Aminosäuren betrifft. Denn (praktisch) nur auf die kommt es an.

Das ist ja die Berechtigung von Multi Amino Power. Besteht nur aus essentiellen Aminosäuren. In der richtigen Menge: 10 Gramm sollten's schon sein.

Zurück zum Sojaeiweiß. Hat den Riesenvorteil, dass es basisch macht. Also der allgegenwärtigen Säure (in unserem Blut) entgegenwirkt. Säure, die ja nicht nur durch tierische Produkte, sondern leider auch durch Mehl (Ihr täglich Brot) produziert wird.

Zum Sojaeiweiß äußert sich eine wirkliche Expertin, Prof. Dr. rer nat. Sabine Kulling, Professorin für Lebensmittelchemie, Institut für Ernährungswissenschaft an der Uni Potsdam wörtlich:

"Nach dem derzeit gängigen Bewertungssystem des „protein digestibility corrected amino acid score“ (PDCAAS), welches sowohl die Proteinverdaulichkeit als auch den Gehalt limitierender Aminosäuren berücksichtigt, erreicht das Protein von Sojaprodukten Werte zwischen 0,92 und 1,00, dem ernährungsphysiologischen Optimalwert.

Hinsichtlich seiner Wertigkeit ist Sojaprotein damit eine adäquate Alternative zu Eiweiß aus Fleischprodukten.

Limitierend ist im Sojaprotein der niedrige Gehalt an der essentiellen Aminosäure L-Methionin, weshalb bei bestimmten Sojaprodukten eine Supplementierung erfolgt".

Sojaeiweiß erreicht also den ernährungsphysiologischen Optimalwert. Mehr geht nicht. Nur in einem Punkt sollte oder könnte man es verbessern: Methionin.

Methionin messe ich routinemäßig bei jedem von Ihnen. Und wenn zu wenig, lesen Sie von mir: "...welches ja Krebsgene stumm stellt (Spiegel 32/2010). Sinkt freilich auch bei jeder Virusabwehr". Heißt übersetzt, dass Methionin eine wirklich wichtige essentielle Aminosäure ist. Deswegen spricht Frau Prof. Pulling hier auch von Substitution, von Zusatz.

Kein Zufall, dass Carnitin zur Hälfte aus Methionin besteht (Methionin + Lysin). Also mischt man Carnitin dem Eiweißpulver bei und hat dann das vielleicht ideale Produkt.

 

 

 

 

 

 
 
 

News Schlagwörter