Stolz

19.06.2009
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Wenn ich über Medizin in Deutschland schreibe und Ihnen dabei, liebe Leser, aufzeige, dass die medizinische Wissenschaft dort, wo geforscht wird, nämlich in den USA sehr viel weiter ist, wenn Sie also glauben, dass ich immer nur kritisiere, dann haben Sie nur vordergründig recht.

Tatsächlich weiß ich, dass der Maßstab „Wissenschaft“ ein sehr elitärer ist. Dass zwischen der Praxis draußen im Land, draußen in den deutschen Universitäten und den Forschungs-Universitäten in den USA zwangsläufig ein großer Unterschied bestehen muss.

Will sagen: Wir alle dürfen uns sehr wohl bewusst sein, dass wir eingebettet sind in das wahrscheinlich beste medizinische Versorgungssystem dieser Welt. Wir dürfen ... nein wir müssen einfach dankbar sein. Jeden Tag.

Und wenn wir mehr wollen, wenn wir persönlich für uns mehr wollen, steht es uns frei, sich dieser hochrangigen Wissensquellen zu bedienen. Zum Beispiel in den News unter www.strunz.com.

Dass dieses vorzügliche deutsche medizinische Versorgungssystem natürlich finanziert werden muss, wurde mir allerdings heute erstmals so richtig klar, als mir eine Patientin aus Spanien schrieb. Rezepte anforderte. Und mir dazu Preise nannte.

Volon A 40, eine Cortisonspritze gegen Allergie koste in Deutschland (5 Amp) 50,00 €. In Spanien 5,50 €.

Ciprobay, mein Lieblings-Antibiotikum, koste in Deutschland (20 Tabl) 43,00 €, in Spanien 7,00 €.

Verstanden? Wie das deutsche Gesundheitssystem finanziert wird? Das zahlen Sie selbst.
Dass unser Gesundheitssystem allerdings sooooo gut ist, wurde mir freilich erst aus diesen Zahlen klar.

PS: Sie können diesen Artikel auch ganz anders lesen. Wenn Sie mich verstehen.

 
 
 

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