Stress bei der Arbeit

04.02.2010
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Ist Ihnen bekannt. Hat Folgen. Sind Ihnen auch bekannt: Zu viel, zu lange andauernder Stress schädigt Ihr Immunsystem. Sie werden krank. Ausweg?

Gibt es. Berichtet uns beispielhaft ein junger Assistenz-Arzt, 33 Jahre, in den USA. Bei der Arbeit überlastet, kurz hinter einander sterben Vater wie auch Schwiegervater. Er "war so gestresst, dass er seltsame Erstickungsanfälle" bekam. Er konnte kaum noch atmen. Und glaubte, er hätte Kehlkopfkrebs. Hatte er nicht. Das Röntgenbild zeigte Schneegestöber in der Lunge, also eine gestreute Sarkoidose, eine krebsähnliche Erkrankung des Lymphsystemes. In der Regel tödlich.
Der junge Arzt hatte keine Hoffnung. Zu dieser Zeit gab es keine Behandlungsmöglichkeit. "Ich wusste nicht, was ich tun sollte", sagt er, "ich geriet in Panik und unter Stress.

Also fing ich an zu laufen"

Nicht ganz einfach. 1,75 Meter groß, 86 Kilo schwer. Kennen wir alle. Aber er "lief weiter, lief um sein Leben". Aus den Monaten wurden Jahre, aus den anfangs 400 Metern wurde ein Marathon, und nach 5 Jahren war die Krankheit verschwunden.

Verschwunden.

Sein behandelnder Arzt hat dies in der medizinischen Literatur fest gehalten. Nannte die Genesung eine Wunderheilung. Als der Patient vorschlug, die "Wunderheilung" habe etwas mit dem Laufen zu tun, sagte sein Hausarzt, das sei

"einfach absoluter Unsinn"

Das war medizinischer Stand 1975. Hat sich bis heute nichts, aber auch gar nichts geändert.

 
 
 

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