Stress und Ernährung

16.09.2017
 

An der McGill‐University in Montreal wurden Testpersonen 3 Wochen lang ohne ihr Wissen mit Lebensmitteln mit sehr wenig Folsäure ernährt. Sie wurden reizbar, nervös, bekamen Schlafstörungen. Sie selbst beschrieben Ihren Stresspegel während dieser Zeit als „sehr hoch“ bis „extrem“.

Wurde daraufhin die Ernährung auf Folsäure‐haltig umgestellt, verschwanden diese Stresssymptome innerhalb von 2 Tagen.

Kommentar:

In USA wird Folsäure per Gesetz jeglichem Mehl zugesetzt. In Deutschland dagegen ist Folsäure laut DGE das Mangelvitamin Nr. 1. Bei uns müssen Sie sich selbst kümmern.

Kennen Sie Ihren Folsäurespiegel im Blut? Sind Sie wirklich ausreichend versorgt? Erst die Messung gibt Ihnen Sicherheit – und Stressresistenz.

Mehr zu Folsäure auch in „Topfit mit Vitaminen“ dtv, S. 65.

In Kürze: Ihr typisch tiefer Folsäure-Spiegel im Blut ist der Engpass bei der Herstellung des

  • Antriebshormones Dopamin
  • Glückshormones Serotonin
  • positiven Streßhormones Noradrenalin

Wissen Sie, was ich tag-täglich denke, wenn ich Ihren tiefen Folsäurespiegel kommentieren darf? „Selbst Schuld“. Wären wir wieder bei der Eigenverantwortung – ein auch in der Politik aussterbendes Prinzip.

 
 

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