Stress verwüstet Gehirn

01.12.2008
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Berichtet in einem ausführlichen, recht guten Artikel der Spiegel.

Stress ist also nicht einfach „so etwas“, sondern behindert die Bildung neuer Nervenzellen im Denkorgan. So Prof. T. Perera, New York. Dies erklärt, warum chronischer Stress – also unser aller Alltag – „vergesslich macht und zu Depressionen sowie Ängsten führt“.

Und jetzt kommt's: Jetzt staunt der Spiegel. Da gäbe es etwas völlig Neues. Etwas Sensationelles. Deshalb dieser Artikel:

„Wichtige Areale des Gehirnes vermögen sich biologisch zu erneuern – durch Bewegung, aber auch durch Meditation“.

Erscheint dem Spiegel so wichtig, dass es sogar in den Hausmitteilungen auf der ersten Seite mitgeteilt wird. Es gäbe also ein Mittel, um stressbedingte Veränderungen des Gehirnes wieder auszugleichen, das Gehirn zu erneuern.

Der Spiegelreporter, 42, nahm sogar „seine erste Meditationsstunde“.

Sie lächeln? Ich auch. Natürlich ist es schön, immer wieder bestätigt zu bekommen, was man längst weiß und was man längst tut. Was jeder von Ihnen täglich tut. Und natürlich ist es schön, zu lesen, dass sogar der Spiegel aufwacht.

Sie erinnern sich: Seit Frühjahr 1990, also seit 18 Jahren, gibt es ein mehrtägiges Seminar, jahrelang sogar jedes Wochenende, in welchem

                    Bewegung und Meditation

erklärt und gelehrt wurde. Einzigartig in Deutschland. Ganz praktisch. Inzwischen 10.000den Deutschen. Ein Seminar, in welchem über das Stresshormon Cortisol und dessen schädliche Fähigkeit, Gehirnzellen direkt zu zerstören, gesprochen wird. Ein Seminar, in welchem die Abhilfe dagegen, nämlich tägliche Bewegung, tägliche Meditation über den grünen Klee gelobt wird.

Und heut lernt's auch der Spiegel. Deutschland wacht auf.

 
 
 

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