Talent für das Danebenzielen

08.08.2013
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Die Wahrheit kann manchmal (ein bisschen) unangenehm sein. Da federt man mit stolz geschwellter Brust durchs Leben, bildet sich wer weiß was auf sich selbst und seine Fähigkeiten ein und ... kriegt da plötzlich einen Nadelstich in die Seite. Puff! Und die Luft strömt aus. Was bleibt, wirkt plötzlich recht bescheiden und normal. Mir soeben passiert. Solch ein Nadelstich. Im Forum am 07.02.2013. Trifft zum Glück nur auf mich und nicht auf Sie, liebe Leser, zu:

"Kennst Du das denn nicht? Du verbeißt und verrennst Dich in eine Ziel, und dann klappt es gerade darum nicht?

Ein wunderbares Beispiel für das Danebenzielen ist mein Mann. Der baut sich auf mit Krafttraining, und ich baue ihn auf, indem ich für seine exzellente Ernährung sorge und sein Selbstbewusstsein stärke, wo immer ich kann.

Und jetzt wundert er sich, dass er beruflich so erfolgreich ist. Meint, das sei ihm irgendwie in den Schoß gefallen. Die sensationellen Ideen und Erfolge seien wie von selbst gesprudelt.

Und ich stehe da, lächle, und hab auf einmal eine verdammt gute Partie an meiner Seite. Tja wir Frauen haben Talent für das Danebenzielen. Die Frau von Dr. Strunz kann das auch. Gehe ich jede Wette ein!"

Bin gleich aufgestanden, und hab durchs Wohnzimmerfenster meine Frau, im Garten werkelnd, betrachtet. Misstrauisch. Stimmt das wirklich? Weiß meine Frau hier Bescheid? Hat die mich wirklich am Bändel? Verdanke ich eigentlich alles ... ihr?

Spontane Antwort: Neeeeeeeiiiiiiiin. Nöööööööö. Ach wo...

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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