Talkshow

15.06.2013
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Manchmal werden Sie ja persönlich. Und geben einfach nicht auf. Verabreden Sie sich heimlich quer durch die Republik? Jedenfalls möchte ich heute eine Ihrer Lieblingsfragen hoffentlich ein für alle mal beantworten.

Die Frage nämlich: "Weshalb treten Sie nicht mehr im Fernsehen auf? Sie hätten doch so viel zu sagen! Sie könnten doch den anderen Paroli bieten! Sie müssen einfach all das Falsche zurechtrücken usw. usw."

Im ersten Anlauf haben Sie ja völlig recht. Genau so habe ich meine Rolle vor 12 Jahren gesehen. Und war im Fernsehen. Ununterbrochen. Bis ich ganz, ganz langsam verstanden habe, worum es in Talkshows eigentlich geht. Und dass man - jedenfalls in trautem Kreise - keine Chance hat, einen seriösen Gedanken zu formulieren und überzeugend rüber zu bringen.

Das wird wunderbar zusammengefasst in einer satirischen Annonce aus der Bildzeitung. Amüsieren Sie sich doch mal mit:

Gut. Ich gebe zu: B-Promi, das wäre schon was. Aber schon 3 Zeilen später stimmt's nicht mehr: Weder Mami noch Geliebte wären stolz auf mich. Töchterlein schon gar nicht. Also lass ich's lieber.

 
 
 

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