Testosteron – ein Sensibelchen

23.12.2019 | Strunz
 

Testosteron ist Ihr wichtigstes Hormon. Gilt für Männlein wie Weiblein. Bestimmt nämlich den inneren Antrieb (das Wollen, die Motivation), wirkt anabol, also eiweißaufbauend (das Immunsystem besteht aus Eiweiß) und regiert Ihre Libido. Also das, was Sie damals mit 18 Jahren so freudig erschreckt empfunden haben. Damals.


Verstehen Sie das? Männer mit tiefen Testosteron haben häufiger Prostatakrebs. Der Zusammenhang könnte sein: Wenig anaboles Hormon heißt wenig Immunsystem. Der Nobelpreis 2018 erklärt uns jetzt, weshalb es dann zu mehr Krebs kommt.

Ein zweites Beispiel: Depressive Menschen haben häufig erhöhtes Cortisol, das Stresshormon. Laut Prof. Holsboer. Cortisol ist der Gegenspieler von Testosteron. Depressive haben also weniger Antriebshormon, eine geringere Libido. Wir wünschen uns keine Depression und ein möglichst hohes Testosteron.


Sind wir beim Punkt. In der mail von heute fragt mich ein Professor, weshalb sein Testosteron so tief sei. Nun ja.

 

Neben einigen biologischen Hilfen wie Eiweiß, Zink aber auch Kraftsport und Ausdauersport kann man Testosteron anheben durch Meditation.

 

Also durch innere Ruhe. Bessere Stressresistenz. So würde man Cortisol senken und damit Testosteron anheben. Und worum geht es zentral bei dem diffusen hier üblichen Wörtchen „Stress“?


UM DEN INNEREN DIALOG


Also die unablässigen Selbstgespräche. Das Affengeschnatter. Das awfulizing. Stress lässt sich festmachen an einem bösen, schlechten, negativen inneren Dialog.

Also an etwas völlig Alltäglichem: Sie suchen in der Zeitung ja auch immer das möglichst Negative und „bedenken“ es dann. Wiederholen es. Brennen es so richtig ein und wundern sich…. dass Ihr Testosteron zu tief ist. Dass der Antrieb, die Libido sinkt etc.

Testosteron resultiert ganz empfindlich (das Sensibelchen!) auf Ihre Selbstgespräche. Die Einsicht ist so wichtig, weil genau hier die Lösung, die Hilfe liegt, man hier also das Türchen zum Himmel öffnen könnte.


  • Entweder Sie stoppen
  • oder Sie ändern

  • Ihren Inneren Dialog. Wie man ihn stoppt, hören Sie jetzt seit 30 Jahren von mir. Nachzulesen im Mentalprogramm. Stichwort „iamon“. Also beispielsweise Mantra-Meditation.

    Noch eleganter – wer von Ihnen meditiert schon im Arbeitsalltag – noch eleganter aber finde ich das Umfunktionieren Ihres inneren Dialoges.

     

    Bedenken Sie: Sie haben da eine geniale Technik eingebaut. Sie sollten stolz darauf sein. Sie schwätzen unablässig mit sich selbst. Das können Sie perfekt. Müssen Sie nicht erst üben, nicht erst trainieren.

     

    Wenn Sie das zu Ihrem Vorteil verwenden könnten, wenn Sie also positiv, freundlich, aufbauend mit sich sprechen würden…. unausdenkbar! Ihr Sensibelchen würde aufwachen. Cortisol würde sinken, Testosteron ansteigen. Plötzlich hätten Sie wieder…. die alte Dynamik! Erinnern Sie sich?

     

    Ganz konkret: Ich bin auch im Alltag so oft wie möglich in
    Hawaii. Mit meinen Gedanken. Und bespreche die herrlichen Bilder, die da in mir aufleuchten.

    Erzähle mir (innerer Dialog), wie herrlich es dort war. Die Wärme,
    die Honig-glasierten Macadamia-Nüsse, das Triumphgefühl im Ziel usw. usw.

     

    FAZIT: Lassen Sie Zeitung und Fernsehen in Zukunft links liegen. Beschäftigen sich mit den glücklichen Stunden Ihres Lebens. Innerlich am Strand von Fuerteventura. Tanzen mit Ihrem Lebensgefährten. Genuss eines kühlen Glases Weißweines in der Toskana…. Sie haben so unendlich viele glückliche Bilder gespeichert.

    Denken und plauschen Sie - innerlich - doch einfach einmal…. glücklich!

 
 

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