Thailänder müsste man sein

23.09.2019 | Strunz
 

Würden auch Sie mir kopfnickend bestätigen, wenn Sie wie ich gelesen hätten, dass Krankheit und Tod ganz entscheidend davon abhängt, wo auf dieser Welt Sie leben.

Nehmen Sie die scheußlichste Krankheit: Krebs. Seit 2010 laut WHO die häufigste Todesart auf diesem Globus. Neu! Hat die Herz-Kreislauf-Krankheiten überholt.


In den Ländern Osteuropas erkranken daran 400 von 100.000 Einwohnern. In den USA nur 260. Und in Thailand noch weniger: Nur 100.

Das geht auch noch genauer:

In einzelnen Staaten der USA erkranken 100 von 100.000 Frauen an Brustkrebs. In Thailand sind es nicht 100, sondern nur 8.

Oder wenn auch Ihnen die Coloskopie unangenehm ist, wandern Sie doch aus:

Im zivilisierten Westen erkranken 50 von 100.000 Personen an Dickdarmkrebs. In Indien nicht 50, sondern nur 5.

Noch gravierender beim Prostatakrebs: In Japan, verglichen mit Europa, nur 10%, in Thailand nur 1%. Kommt dort also praktisch nicht vor.


Thailänder müsste man sein.


Wenn Sie gerne erfahren würden, warum das so ist. Wenn Sie auf die kluge Idee kommen, Sie könnten möglicherweise das entscheidende Verhalten der Thailänder kopieren, wenn Sie es nur wüssten: Das Geheimnis verrät Ihnen Prof. Dr. R. Beliveau, ein Molekularmediziner, im Büchlein mit dem wunderschönen Titel „Krebszellen mögen keine Himbeeren“.

 
 

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