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17.12.2017
 

Gast-News Nr. 30

Praktischer Vorschlag für eine Antwort auf die durchaus berechtigte Frage: WIE soll ich wissen, was ich über Meditation wissen soll?

Falls Sie in den vergangenen Tagen Google benutzt haben (Sie müssen ein entspanntes Leben führen, falls nicht), dann haben Sie womöglich auf das bunte Bild geklickt, das mit dem nachdenklichen Mann. Google positioniert ja regelmäßig besondere Bilder über die Suchbox.

Also der nachdenkliche Mann. Der in der rechten Hand das Wellenfunktionszeichen wie ein Szepter hält. Max Born. Professor. Der berühmte Physiker. Kollege von Einstein.

Max Born ist besonders bekannt durch seine "Kopenhagener Deutung" des Doppelspaltexperiments.

Lassen wir mal offen, was das Doppelspaltexperiment ist. Kann man ja googlen. Oder ein Buch drüber lesen.

    Sich über das Doppelspaltexperiment täglich Gedanken zu machen lohnt, weil Sie das sowieso ständig tun. Auch wenn Sie nicht wissen, was das Experiment eigentlich ist. Mein Vater empfiehlt als Einstieg "Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit" von John Gribbin. Hat er mir mit 14 auf den Küchentisch gelegt, ohne Worte. Das ist bei uns so. Dann begann die Gedankenreise.

Enden wird Ihre Reise dann mit einem der dutzend Interpretationsmöglichkeiten. Oder mit der "Category Theory", also der Mathematik. Oder einem Achselzucken.

Ob Sie nun mit diesem Doppelspaltexperiment vertraut sind oder nicht, als Quantenphysiker womöglich mit Lasern arbeiten oder als Hausfrau Kuchen backen,…alle Menschen bauen Realitätspakete.

    Es lohnt sich, sich über Realitätspakete Gedanken zu machen, täglich, weil Sie das sowieso unbewusst, zufällig immer tun. Zum Beispiel: was bringt uns dazu, anzunehmen, der Boden unter den Füßen würde halten? Dass wir aber manchmal ganz genau wissen, wann Bretter nicht halten werden. Wann lohnt es sich darüber nachzudenken? Was ist lohnen? Was sind Kosten? Was ist Verlass? Was ist Unsicherheit? Was ist Täuschung? Was bin ICH?
    Und was ist jetzt der Unterschied zwischen wissen, ahnen, glauben, vermuten, simulieren, approximieren, vorhersagen, messen, erfahren usw. usw. usw.

Das Doppelspaltexperiment ist deshalb so wertvoll, weil es eine wertvolle Reise anstößt. Immer. Sobald man sich mit der simplen, wunderhaften Frage dahinter vertraut macht.

Unabhängig von Gehalt, EQ, IQ, crystal IQ, liquid IQ, Kuhstall-IQ, Koks-IQ, Geschlecht, Narben…solange man verstehen DARF.

Denn nicht jeder, der geboren wurde, darf das. Das gesunde Verstehen, das Denken, kann man, wenn verloren, wenn unterentwickelt, vielleicht auch wieder zurückholen. Mit Bewegung, Ernährung und Meditation.

Das gesunde Denken.

Weil hier ein zentraler Punkt unserer täglichen Verknüpfung Bewusstsein - Unterbewusstsein anklingt, weil viele kluge Köpfe hier mit Kommentaren Hilfestellung geben könnten, … drum:

hätte ich eine Bitte: an die meditierenden-laufenden-no-carb-Quantenfeldtheoretiker & Verwandtschaft, die das hier lesen.

Schreiben Sie ein Buch. Bitte. Wenn nicht Sie, wer dann?

Es reichen mittlerweile auch 60 Seiten: "Elon Musk: Life and Business Lessons from Elon Musk", von George Ilian. Eine simple Aufzählung guter Geschäftsweisheiten. Gekauft wird's. Nun ja: Musk ist Mister Tesla. Der inzwischen Weltraumraketen startet.