Transfette

30.05.2015
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Die gefährlichste Form, Fett zu sich zu nehmen. Transfette. In fortschrittlichen Staaten (New York, Kalifornien) sogar von Staats wegen verboten. Wir sprechen hier von künstlichen, gehärteten Fetten. Also Margarine, Pommes usw.

Wenn das alles so einfach wäre.

Wir haben uns heute ja geeinigt: Pflanzliche Fette: ok. Vorteil der Mittelmeerdiät. Tierische Fette, Jahrzehnte verpönt, werden heute als neutral betrachtet. Sind nicht gerade gesund, machen aber auch nicht krank. Erst die Beimengung von Kohlenhydraten lassen tierisches Fett „entarten“. Einig aber sind wir uns alle: Transfette sind schlecht.

Die Einnahme von 5 g täglich steigert nachweislich das Risiko für Herzinfarkt. Dummerweise gibt es wiss. Arbeiten, die zeigen, dass 0,8 g Transfette täglich das schlechte Cholesterin bereits um 35 % ansteigen lassen. 0,8 g finden sich beispielsweise in 10 – 20 g Butter.

Bringt uns zur „Natur“. Butter. Milch. Auch in der Muttermilch finden sich schädliche Transfette. Nur seltsam unterschiedlich:

  • In Spanien 1 %
  • In Deutschland 4 %
  • In USA 7 %

Erklärt, weshalb die Amerikaner schon 1990 durchschnittlich 13,3 g Transfette täglich verzehrten. Also ein Mehrfaches des vermeintlich noch akzeptablen Grenzwerts.

Erklärung? Im Magen von Rindern, Ziegen usw. entstehen Transfette durch bakterielle Prozesse. Wir können also nicht nur künstliche Margarine anschuldigen…

Zu den Gefahren News www.strunz.com 30.11.2013 und www.drstrunz.de 31.07.2008. Der Ausweg?

Komme ich wieder zurück zu den Affen. Erinnern Sie sich an den ärgerlichen Satz: „Jeder Aff weiß Bescheid!“? Der riesige Vorteil des Schimpansen: Er besitzt keine Kultur. Anders formuliert

Butter genauso wie Margarine sind späte Kulturprodukte,

auf die sich unsere Natur bisher nicht einstellen konnte.

Übersetzt: Die Schimpansen finden Sie im Regenwald, ganz selten bei Aldi oder Lidl.

 

Quelle: Das unglaublich gute Buch von Dr. Michael Nehls „Die Alzheimerlüge“. Auch ein Spiegel- Bestseller.

 
 
 

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