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Trigeminus, Herz und Prostata

21.03.2020 | Strunz
 

Ein Sammelsurium. Einmal quer durch den Körper. Von oben nach unten. Sie ahnen: Der Alltag Ihres Hausarztes. Erst darf er die Migräne behandeln, dann den Fußpilz. Schon mal nachgedacht, wie außerordentlich gründlich und allumfassend die Ausbildung eines Arztes sein muss? Und obendrauf noch einmal 6 Jahre bis zum Facharzt.

Wenn Sie das kurz bedenken, sollten Sie darüber staunen, wie wenig die so gründlich gelehrte Medizin dem Menschen nützt. Nämlich Ihnen.

Dass das auch anders geht, spricht sich herum. Deswegen die wachsende Zahl an Heilpraktikern. Die eben nicht einfach Pharma-Pillen verteilen (streng nach Leitlinien). Automatisiert. Ohne nachzudenken. Bluthochdruck? Pille. Diabetes? Pille. Migräne? Pille. Sodbrennen? Pille. Asthma? Pille.


Nur, was bleibt Ihrem Hausarzt denn übrig? Auch ich war´s einmal 21 Jahre lang. Mit täglich 80 oder mehr Patienten. Hintereinander. Wie viel Zeit bleibt einem da? Genau.


Nun, es geht auch anders. Darf ich Ihnen illustrieren in 3 kurzen Absätzen. Für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, fast normal geworden. Diese Erfolgsmeldungen. Den meisten Ärzten Deutschlands freilich…. unverständlich. Die verstehen nicht, was hier gespielt wird. Weil auch sie es nicht gelernt haben (ich ursprünglich auch nicht).


TRIGEMINUS

„Trigeminus Neuralgie einer älteren Frau. Sie weinte, tat mir echt leid. Ups, was empfehlen? Im Buch von Gröber, Mikronährstoffe, gibt es Info, welche Stoffe helfen (in dem von Ihnen erwähnten Buch), Kopie der Verordnung mitgegeben und gesagt, sie solle Omega 3, Vitamin B12 und Vitamin C nehmen…. Diese Woche besucht, sie war überglücklich.“ So in einer heutigen mail. Da hat eine Patientin von mir Molekularmedizin erlernt und angewandt. Gröber ist natürlich eine der besten Adressen.


HERZ

„Auch ich bin immer wieder am Ausprobieren. Magnesium hilft bei Herzrhythmusstörungen. Auch eine Kollegin von mir wollte dies nicht glauben, dann fand sie günstiges Magnesium und wups, das Flimmern und die Angst war vorbei“.

So in einer mail von heute. Wahrscheinlich Vorhofflimmern. Jedes Lehrbuch der Biochemie weiß Bescheid. Bloß die meisten Kardiologen nicht. Seltsam. Wirklich seltsam.


PROSTATA

„Ich hatte im Laufe der Jahre wie viele andere Männer Probleme beim Wasserlassen, oder sagen wir mal, es lief nicht so wie früher. Ich habe das eben auch als Alterserscheinung abgetan.

Aber nun läuft es wieder, es ist echt ein Ding. Da hat mich letztens ein Kollege auf der Toilette richtig beneidet!“

So in der mail von gestern. Und was hat der getan?

„Ihren Einnahmeplan habe ich befolgt und noch um 2g Vitamin C und Arginin ergänzt. Mir geht es wirklich gut und sozusagen immer besser!“


Wohlvertraute Schilderungen. Erfolgsmeldungen. Täglich Dutzende. So überaus wertvoll, weil es Ihnen Mut macht, Mut machen soll.

Molekularmedizin als Basis der Frohmedizin kann immer. Wirklich immer. Auch in hoffnungslosen Fällen. Schon, weil es manchmal nicht die Krankheit besiegt, sondern Ihre Einstellung, Ihre Stimmung ändert.

Lesen Sie doch noch einmal nach über die Dame mit ALS. Auch in meinen Augen unheilbar. Dennoch hat sich deren Leben völlig verändert (News siehe unten).




ALS


Heißt Amyotrophe Lateralsklerose. Eine Motoneuronenerkrankung. Spricht fortschreitende Lähmung. Ihnen bekannt von Stephen Hawking. Abhilfe keine bekannt.

Wieder so eine Resignationskrankheit. Kann man sich nur wünschen, dass man nie davon betroffen wird. Passiert aber leider doch gelegentlich.

So einer jungen, schlanken, immer gesunden Dame, die seit zweieinhalb Jahren am linken Bein eine fortschreitende Lähmung bemerkt. Der Neurologe: Fußheberschwäche. Keine erkennbare Ursache.

Diese typische Aussage war wenig erheiternd. Die Dame hat begonnen, sich dagegen zu wehren. Geübt. Ist auf den Heimtrainer. Und dennoch sind im Laufe der Jahre die Wadenmuskeln total verkümmert, jetzt verschwindet auch die Oberschenkelmuskulatur.

Also erneut Neurologe. Er vermutet „Polyneuropathie oder Störung der Neuronen“ und empfahl Krankenhaus. Jetzt kommt ein kluger Satz:


„Da es aber für die angedachten Krankheiten in der Schulmedizin keine Therapie gibt, habe ich darauf verzichtet“.


Denn unausgesprochen stand hier im Raume „ALS“. Kann man nichts machen. So kam die Dame zu mir.

Ich habe eine klare Vorstellung von dieser wirklich schweren Krankheit: ALS ist eine freie Radikalen-Erkrankung. Das war’s auch schon. Also sollte man sich tunlichst und schleunigst belesen und sich mit dem Thema Antioxidantien auseinandersetzen. Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Genau so hab ich mit der Patientin gesprochen.

Weshalb ich Ihnen das alles aufschreibe?

Wegen der Mail Januar 2016:


„Vor drei Wochen habe ich mit der Einnahme der ersten Präparate begonnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich einen kümmerlichen linken Unterschenkel, der eine rötlich-lila Färbung aufwies und immer kälter wurde.

Nach zwei Wochen waren diese Färbung und diese Eiseskälte verschwunden.

Außerdem fand erkennbar Muskelaufbau statt – das war mir bis dahin mit all meinen Bemühungen nicht gelungen. Der Muskelaufbau geht erkennbar weiter.

Inzwischen sieht mein linker Unterschenkel genauso aus wie mein rechter, hat wieder Form und Festigkeit, ist halt nur noch deutlich schlanker.

Außerdem brodelt in mir eine unglaubliche Energie.

Würde ich das nicht selbst erleben, ich würde es nicht glauben.“


Meine Kollegen, die mir auch Briefe schreiben, glauben das oft nicht. Die glauben offenbar an Schönfärberei. Ich weiß nicht:

Ich glaube dem Patienten. Der wird’s ja wohl wissen. Der hat sein Leid ja täglich vor der Nase, oder?

Was hier steht, ist einigermaßen ungeheuerlich. Hier steht nämlich, dass man gegen eine Krankheit (Zitat: Ich war bei vielen Ärzten, keiner weiß was) eben doch etwas tun kann. Niemals würde ich behaupten, ALS sei heilbar. Aber ganz offensichtlich kann man gegen die Folgen zumindest etwas tun.

Alles Weitere wird sich herausstellen. Auch wir Ärzte sollten neugierig bleiben. Und sollten uns bewusst sein, dass wir eben nicht alles wissen (kann man nichts machen…). Es gibt in meinen Augen kein schlimmeres Wort von einem Arzt als den Begriff „austherapiert“. Der ja ganz offiziell von der Ärztekammer benutzt wird.

 
 

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