Und warum nicht mal eine Esspause einlegen?

12.01.2007
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Wir alle essen zu wenig frisches Obst und Gemüse“, stellt Neurowissenschaftler Ernst Pöppel (DER Gehirnforscher in Deutschland) fest. So viel Grünfutter wie möglich, lautet sein Rat.
„Die Vitamine und Ballaststoffe sind wichtig für eine schnelle Verdauung und gute Durchblutung.“ Davon profitiert auch das Gehirn. Fett und Schwerverdauliches dagegen machen es träge. „Ganz einfach, weil dann das Blut in die Verdauungsorgane absinkt. Die Durchblutung im Gehirn lässt etwas nach, der Denkprozess verlangsamt sich.“
Empfehlenswert ist deshalb mediterrane Kost, die viel frisches Obst und Gemüse bietet und kaum belastet. „Und am besten funktioniert unser Gehirn nachweislich, wenn wir etwas Hunger haben“, verrät Ernst Pöppel. „Dann entzieht ihm die Verdauung kein Blut und damit keinen Sauerstoff.“

Ja, die simpelsten Ratschläge sind oft die besten ...
Kleiner Tipp zusätzlich:Es geht auch aktiv. Schneller. Stärker. Was glauben Sie, wie Ihr Gehirn jetzt sofort auf Hochtouren kommt? Wissen Sie. Natürlich. Tief atmen und den Sauerstoffhahn aufdrehen. Lassen Sie das Lebenselexier durch Ihre Gehirnwindungen und am besten durch Ihren ganzen Körper rieseln.
Also Laufschuhe an und raus an die frische Luft ...
Übrigens: Schon mal Raabe gelesen? Den Hungerpastor? Sollten Sie.

Ihre Holle Bartosch
HBartosch@strunz.com

 
 
 

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