Vergebung

08.10.2016
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Ein wesentlicher Schlüssel zur Gesundheit zielt auf die Perspektive, mit der wir uns selbst und wie wir auf die Welt um uns herum sehen. Können wir unsere Perspektiven auch einmal ändern? Umdenken? Unsere Meinung, unsere Ansicht korrigieren? Zugeben, dass wir uns getäuscht haben?

Das Dumme an dieser schlichten Gebrauchsanleitung zur Gesundheit liegt wie immer darin, dass es eben nicht um einen einfachen Wechsel der Blickrichtung geht. Den registriert unser Unterbewusstsein ja gar nicht. Es geht in Wahrheit um das Gefühl dahinter. Wir müssen auch mit unserem Gefühl umschwenken… Und das ist tatsächlich viel schwieriger, als man es sich so am Schreibtisch vorstellt.

Dass eine Änderung des Lebensgefühls (Gefühls!) sich tatsächlich sofort auf den Körper auswirkt, ist längst und vielfach bewiesen. Lassen Sie mich dies am Beispiel „Vergebung“ demonstrieren. Zitat:

    „Im Jahre 2013 wurden 260 US-amerikanische Studenten befragt, wie sie es mit der Vergebung halten. Ob sie sich also selbst vergeben können? Anderen? Und ob sie das Gefühl haben, dass Gott ihnen vergibt?

    Ergebnis: Alle, die sich selbst und anderen vergeben konnten, und auch alle, die sich einen vergebenden Gott vorgestellt hatten, waren gesünder, weniger gestresst und verträglicher.

    Andere Studien zum Thema „Vergeben“ zeigen, dass die Fähigkeit, vergangene Fehltritte mit einem beherzten „Schwamm drüber“ zu vergessen, zu

    • mehr Lebenszufriedenheit,
    • erfolgreichem Altern,
    • weniger Rückenschmerzen,
    • weniger Depression,
    • besserem Schlaf,
    • weniger Medikamentenkonsum und
    • weniger Anspannung, Ärger und Stress führt.

    Sich an der Vergangenheit festzuhalten bringt also nicht nur nichts. Diese schlechte Angewohnheit macht sogar krank“.

Also noch einmal: Blickrichtung ändern. Das Gefühl hinter der Änderung mitnehmen.

Erinnern Sie sich noch an meinen Glaubenssatz? „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“. Nichts weiter als Autosuggestion. Der Versuch, einem tatsächlichen Mangel im Alltag zu begegnen. In dem man versucht, das Lebensgefühl dahinter zu verändern.

 
 
 

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