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Vitamin A – der heimliche Star…..

08.04.2020 | Strunz
 

…. unter den Vitaminen. Bisher recht stiefmütterlich, am Rande behandelt und kaum beachtet. In den letzten Jahren besonders durch Bemühungen der WHO in den Blickpunkt gerückt. In den Blickpunkt von den Ärzten, die sich mit Heilung – das Gegenteil heißt: Behandlung – beschäftigen.


  • In einer Metaanalyse mit über 215.000 Kindern (unter 5 Jahren) hat allein die Gabe von Vitamin A die Sterblichkeit, also die Todesrate, um 24% gesenkt.

  • Und den Tod durch eine Durchfalls-Erkrankung um 28%. Sie wissen, dass Durchfall in Entwicklungsländern ein großes Problem bei Kleinkindern ist.

  • Die Gabe von Vitamin A hat bei diesen Kindern Maserninfektionen um 50% verringert und Sehstörungen (wie z.B. Erblindung) sogar um 70%.

Sehstörungen? Laut WHO waren zwischen 1995 und 2005 weltweit 5 Millionen Kinder und 10 Millionen Schwangere von Nachtblindheit betroffen. Überflüssig. Vitaminmangel.


Immer wieder nicht nur mein Vorwurf an meine Schulmedizin: Vitamine sind überflüssig? Haben wir alle genug? Das Gegenteil ist Hunderttausendfach bewiesen. Werden heute noch von Ärzten einfach nicht akzeptiert, diese Tatsachen.


Wie wirkt Vitamin A? Indem es Gene aktiviert. Aktuell sind über 500 Gene der rund 23.000 des Menschen bekannt, die unter der Kontrolle von Vitamin A stehen.

Zum Vergleich: Diskutiert werden derzeit 2000 Gene, die unter Kontrolle von Vitamin D stehen.

Beide, Vitamin A und Vitamin D sind entscheidend beteiligt am Wachstum und an der Spezialisierung von Zellen, insbesondere von Immunzellen. Erinnern Sie sich? Das „kompetente Immunsystem“ bestimmt Ihre Existenz, Ihr Leben. Beginnend beim Krebs bis hin zur Depression. Alles nachlesbar. Deswegen macht mich die derzeitige Hysterie um das Corona-Virus so wütend. Weil es nichts anderes beweist, als dass wir Ärzte, wir Experten, die wir das Ganze studiert haben, entweder nicht wissen oder aber unser Wissen nicht nachdrücklich genug an die Allgemeinbevölkerung weitergeben.


Denn merke: Das kompetente Immunsystem besiegt Viren. Welcher Art auch immer.


Vitamin A hat noch eine andere, entscheidende Bedeutung. Zitat: „Vitamin A übt wie Vitamin D eine Vielzahl von epigenetischen Effekten aus, die mit der Funktionsfähigkeit des Hippocampus in Verbindung stehen (z.B. Gedächtnis, Erinnerung)“. Denke ich sofort an Demenz, die viel gefürchtete. Übrigens zurecht gefürchtete.


Vitamin A reguliert die Neurogenese, die Bildung von Nerv-Zellfortsätzen im Gehirn sowie die neuronale Vernetzung. Also buchstäblich unser Gedächtnis. Im Hippocampus findet sich die höchste Dichte an Vitamin-A-Rezeptoren. Dementsprechend ist ein Vitamin A-Mangel mit Einschränkung der Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn und damit mit Gedächtnisverlust assoziiert.


Kommt immer wieder die Frage nach der Dosis. Wieviel Vitamin A soll´s denn sein?


  • Bei Vitamin D halten wir 10.000 I.E. täglich für tolerabel. Ich persönlich: Für empfehlenswert.

  • Bei Vitamin A gilt das Gleiche: 10.000 I.E. Retinol (= 3,0 mg Retinol-Äquivalent) sind tolerabel.

  • Ganz praktisch: Wenn Sie gemessen (!!!) zu wenig im Blut haben, empfehle ich Vitamin A 30.000, 2 Kügelchen pro Woche. Begrenze das Ganze – ich bin vorsichtiger – als Sie glauben – auf 8 Wochen. Dann könnten Sie nachmessen.

Wir sprachen über die tolerable Dosis. Empfohlen wird von der DACH täglich 3.333 I.E. Retinol für Männer und täglich 2.666 I.E. Retinol für Frauen.


Wie wachsweich solche Empfehlungen sind, hat uns Vitamin D gelehrt: Bis 2012 hat die DGE 200 I.E. Vitamin D täglich empfohlen. Ab Januar 2012 waren´s dann plötzlich 800 I.E.. Von der gleichen DGE.

Inzwischen kennen wir ja die Wahrheit (aus den USA). Es sollten eher 8.000 I.E. Vitamin D täglich sein. Bei jedem von Ihnen.


Weshalb bei diesen Empfehlungen so herumgeeiert wird? Weil die 4 fettlöslichen Vitamine A, D, E, K eben genau das sind. Fettlöslich. Die werden also gespeichert. Da kann es sehr wohl einmal zu einer Überdosis kommen.

Mal kurz lächeln? Ein paar lästerliche Gedanken, typisch Strunz? Um etwas zu speichern, braucht der Mensch einen Speicher. In dem Fall Fett. Bei meinem derzeit unter 2% Körperfett….. wo und wie soll sich das etwas (Schädliches) speichern? Und da bezieh ich mich nicht nur auf die lebensnotwendigen Vitamine A, D, E, K, sondern denke in allererster Linie an Pflanzenschutzgifte. An Schädlingsvertilgungsmittel. Hochgiftige, fettlösliche Substanzen. Die Sie und ich einfach nicht vermeiden können.

Die ach so ungewöhnliche Idee: Wenn ich´s nicht vermeiden kann, dann minimiere ich jedenfalls den Speicher. Also mein Körperfett. Wäre das eine Idee auch für Sie?

Quelle: Gröber, wer sonst….
In „Vitalstoffe“ 2/2019, Seite 20

 
 

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