Vitamin C in den USA

14.04.2015
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Schon 1992 wurde da so eine kleine feine Studie über Vitamin C veröffentlicht. An der Uni Los Angeles. Mehr so eine Fingerübung. Nur so ein kleiner Hinweis. Und ganz sicher nicht eindeutig beweisend. Aber wie gesagt: Ein Denkanstoß:

11348 Normalbürger wurden befragt. Der Vitamin C Gehalt ihrer Ernährung abgeschätzt. Und festgehalten der Verbrauch an Vitamin C Tabletten. Nach 10 Jahren waren 1809 gestorben. Und diese knapp 2000 hat man aufgeschlüsselt nach ihrem Vitamin C-Konsum.

Wer am meisten Vitamin C zu sich genommen hatte (Essen plus Tabletten) war auch am meisten vor dem Tode geschützt, und zwar um

    • 45 % aller Todesursachen
    • 32 % an Krebs
    • 42 % an Herzinfarkt

Wer also am meisten Vitamin C zu sich nahm, war zu etwa einem Drittel weniger vom Tod betroffen. Können Sie mir irgendein Pharmamedikament nennen, das das auch nur annähernd erreicht?

Mit der Statistik hat man sich ein bisschen Mühe gegeben. Man hat sie korrigiert nach Alter, nach Geschlecht und nach 10 weiteren Faktoren wie Zigaretten rauchen, Erziehungslevel, Rasse, Krankheitsanamnese…

Solche typischen Ernährungsstudien kann man selbstverständlich kritisieren. Ich persönlich glaube: Wer Vitamin C Tabletten nimmt, nimmt auch noch andere NEM. Und lebt ein kleines bisschen bewusster. Das alles wird seinen Teil dazu beigetragen haben.

 
 
 

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