Vitamin C

29.05.2008
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stellen sich alle gescheiten Tiere selbst her. Die brauchen keinen Apotheker. Laut "Focus", einer der führenden medizinischen Fachzeitschriften, macht sich die deutsche Hausratte täglich 5 g bis 100 g Vitamin C selbst. Je nach Stress.

Je mehr Stress, desto mehr Vitamin C. In Eigenproduktion. Macht mich nachdenklich. Was will die Natur uns damit sagen?

Interessiert offenbar auch Wissenschaftler . Lassen Sie mich einfach zitieren:

"Vitamin C im Grammbereich erhöht beim Menschen die Stresstoleranz und senkt Blutdruck sowie das Stresshormon Cortisol (Brody, Preut et al. 2002). Vitamin C ist eines der wichtigsten Antioxidantien im Gehirn. In Nervenzellen finden sich die höchsten Konzentrationen dieses essentiellen (was ist das?) wasserlöslichen Vitamins. Vitamin C schützt nicht nur sehr effektiv vor oxidativem Stress, sondern ist für die Neurotransmitter-, Neuropeptid- und Glukokortikoidsynthese erforderlich. Oxidativer Stress ist gleichbedeutend mit einem Vitamin-C-Mangel und so erklärt sich wahrscheinlich die Verbindung zwischen oxidativem Stress und Symptomen der Angst und Depression (Grossi, Perski et al. 2003; Ozcan, Gulec et al. 2004)“.

Das wird im "Focus" entschieden einfacher ausgedrückt: Die Ratte macht sich je nach Stress mindestens 5 g (entspannt), aber auch bis zu 100 g (höchster Stress) Vitamin C selbst (umgerechnet auf kg Körpergewicht).

Mensch, Affe und Meerschweinchen haben das entsprechende Enzym im Dünndarm verloren. Affe und Meerschweinchen essen einfach die korrekte Menge Vitamin C. Der Mensch verlässt sich auf die DGE: 150 mg. Mg sind Tausendstel Gramm. Der Mensch hat also absolut keinen Stress, laut DGE. Wie schön.

Wann nehmen Sie Fakten zur Kenntnis?