Vitamin D und Statine

08.09.2015
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Die Kombination fällt unter die Überschrift „Die Natur wird’s schon richten“. Der Mensch macht kaputt (selbstverständlich immer in bester Absicht), die Natur behebt den Schaden. Wundervolles Beispiel die Statine.

Ein lebensgefährliches Präparat, was sich deshalb so hervorragend verkauft, weil es wirkt. Für jeden ersichtlich und hocherfreulich den Cholesterinspiegel senkt. Zwar nicht oder kaum senkt das Risiko, trotzdem zu sterben… aber darüber muss man ja nicht unbedingt reden. Lieber verkauft man.

Die häufigste Nebenwirkung der Statine betrifft Ihre Muskeln. Muskelschmerzen, Muskelentzündung und Zersetzung der Muskulatur mit schnellem Tod durch Niereninsuffizienz. Alles tausendfach, zehntausendfach passiert allein schon beim Lipobay-Skandal. Genaue Zahlen werden wir selbstverständlich nie erhalten.

Vitamin D nun verhindert diese hässliche Nebenwirkung der Statine fast völlig. Genauer:

146 Patienten mit Muskelerkrankung nach Statinen bekamen Vit D. 50.000 bis 100.000 I.E. pro Woche, bis sich der Serumspiegel (vorher unter 32 ng/ml) normalisiert hatte. Dauert ein bisschen.

Anschließend vertrugen diese Patienten das gleiche Statin problemlos, jedenfalls 90% von ihnen. Das ist ja nun tatsächlich eine glückliche Nachricht.

Könnte man auch so deuten: Würde der Mensch im Einklang mit der Natur leben, also genügend essentielle Stoffe in seinem Körper aufweisen wie z.B. Vitamin D, dann könnte er sehr viel mehr von den täglichen Pharmagiften vertragen.

Das Prinzip ist tatsächlich bekannt: Eine Ratte werden Sie mit den üblichen Umweltgiften nicht vernichten. Die ist viel, viel zäher und widerstandsfähiger als der Mensch. Wissen Sie weshalb? Die macht sich ihr Entgiftungs-Vitamin C selbst. In jeder einzelnen Minute. Über die Mengen sind Sie ja aufgeklärt. Heißt praktisch: NEM lohnen.

Quelle: North Am J Med Sci 7 (3): 86-93, 2015

 
 
 

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