Vitamin K – Wieder so ein Wunder?

10.04.2017
 

Die Behauptung, dass Vitamine Gesundheit und Heilung stärker fördern als jedes bekannte Pharma-Medikament – diese Behauptung habe ich Ihnen ja nun oft genug in diesen News belegt, belegt mit wissenschaftlichen Arbeiten.

Bedeutet: Die Medizin im weitesten Sinne weiß Bescheid. Nur eben oft nicht Ihr Hausarzt, oft nicht Ihr Facharzt, oft nicht Ihre Klinik.

Natürlich beschäftigen sich viele Fachleute und Ärzte mit diesem Phänomen: Mit dem bewussten Beiseiteschieben der Wunderwaffe Vitamine. Ich erinnere nur an die Wirkung von Vitamin C (infundiert) gegen Viren von Polio bis HIV (News vom 08.07.2015).

Nach Vitamin D in den letzten Jahren rückt verstärkt Vitamin K in den Fokus. Und jeden Monat entdeckt man Neues. In einem Satz zusammengefasst:

  • Vitamin K verhindert nachweislich die wichtigsten Todesursachen des modernen Menschen, einschließlich Krebs, Diabetes, Gefäßverkalkung (Herzinfarkt, Schlaganfall), Osteoporose und so weiter. Das lässt sich in der folgenden Tabelle recht übersichtlich darstellen:

Krankheit

K1 oder K2 Verringerung des Risikos um
K2 26 %
K1 36 %
K1 46 %
K2 63 %
K2 28 %
K2 20 %
K1 21 %
K2 9 % Reduktion Risiko für jede 10 microgramm/d mehr
K2 57 %
K1 27 % für tiefes HDL-Cholesterin
49 % für erhöhte Triglyceride
82 % für hohen Blutzucker
K2 7 % Risikoreduktion für jede 10 microgramm/d mehr
K1 17 % Risikoreduktion für jede 100 microgramm/d mehr
K1 51 % bei erhöhtem K1-Konsum

Für jede Zeile, für jede Zahl gibt es einen Literaturnachweis (Quelle: siehe unten). Wohlverstanden:

  • Das sind in aller Regel nur Korrelationen. Eine strenge Ursache-Wirkung-Beziehung lässt sich so nicht beweisen.
  • Aber dennoch: Da wird sorgfältig darauf geachtet, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden: Herausgerechnet werden verschiedene BMI, Alter, Geschlecht, sozialer Status und so weiter…
  • … um den einfachen Fehlschluss auszuschließen: Ergebnis ist nur vorgetäuscht. Hat andere Gründe. Denn: Wer Vitamin K zu sich nimmt, lebt von vorneherein gesünder, bewusster. Das hat man aber wohl bedacht.

Quelle: Life Extension Magazine Sept. 2014

 
 

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