Vitamin K2 und Karies

09.10.2019 | Strunz
 

Einer der wenigen wirklich genialen Ärzte war der Zahnarzt Dr. Weston Price (1870-1948). Wurde auch „der Charles Darwin der Ernährung“ genannt. Hat 50 Jahre in Ohio als Zahnarzt praktiziert. Moment, Moment:

Hat tatsächlich mit seiner Ehefrau die ganze Welt bereist, insbesondere auf abenteuerlichen Expeditionen Naturvölker im Urwald studiert.

Beschrieb seinerzeit ganz erstaunt – erinnern Sie sich an den Brief von Albert Schweitzer 1910? - dass die Naturvölker mit ihren natürlichen Ernährungsgewohnheiten

 

  • ein tadelloses Gebiss
  • symmetrische, ausgewogene Gesichtszüge und Gesichtsproportionen

 

aufwiesen. Also keine üblichen Deformationen, wie sie heute bei vielen Jugendlichen gesehen werden. (Stichwort Spange).

Kaum kamen die „Wilden“ mit der Zivilisation in Berührung, stellten sie ihre Ernährung um. Und prompt fand sich bei den Kindern „starke Fehlstellungen der Zähne“. Heute üblich. In den USA dürfte es selten Kinder ohne Zahnspangen geben, oder? (haben Sie gemerkt, wie ich USA betont habe?).

Dr. Price erkannte, dass der modernen Nahrung irgendetwas fehlen muss, was für moderne Krankheiten wie Karies und Zahnfehlstellung verantwortlich ist. Er vermutete einen fettlöslichen Faktor. Und den nannte er einfach

 

ACTIVATOR X (Price 1945)

 

Dieser Faktor sei besonders enthalten in Fischeiern, Eidotter, Innereien und Butter.

 

Bei dieser Gelegenheit hat Price übrigens festgestellt, dass gesunde Naturvölker 4x mehr Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine, sowie 10x mehr fettlösliche Vitamine (A,D,E,K) aßen, als wir.

 

Es dauerte bis 2007, um endlich diesen Aktivator X zu identifizieren. Wir nennen ihn heute Vit K2. Ein Mangel führt nach Dr. Price zur

 

  • Entkalkung von Zähnen
  • Entkalkung von Knochen
  • Verkalkung von Blutgefäßen

 

Folge, so recht deutlich der Biologe Dr. Pies: die Zähne faulen, die Knochen brechen und die Adern verstopfen (Herzinfarkt).

Kommentar: Vit. K2 können wir seit etwa einem Jahr messen. Routinemäßig bei jedem Patienten. In den ersten Monaten habe ich keinen einzigen Patienten gefunden, der ausreichend von diesem Stoff im Blut hatte.

Was zwanglos erklärt, weshalb die häufigste Todesursache des zivilisierten Menschen, auch des Deutschen, verstopfte Blutgefäße sind.

Auch hier gilt wieder: Selbstverständlich könnten Sie mit viel Mühe und Gedankenschmalz sich Vit. K2 über das Essen zuführen. Haben wenige von Ihnen bisher geschafft. Genau aus diesem Grund wähle ich erneut NEMs.

Dabei ist selbstverständlich die regelmäßige Messung von Vit. K2.

Quelle: Dr. Josef Pies (Biologe) “Vitamin K2“, S. 13

 
 

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