Vitamine: Wissenschaftler wissen

19.09.2008
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Das National Cancer Institute der USA, also deren oberste Krebsbehörde, hält in seinem aktuellen Merkblatt fest:

„Labor- und Tierforschung haben gezeigt, dass Antioxidantien helfen, den durch freie Radikale hervorgerufenen Schaden in Zusammenhang mit Krebs zu verhindern. Jedoch stimmen aktuelle klinische Studien in der Bevölkerung damit nicht überein.“

Also noch einmal: unter kontrollierten, wissenschaftlichen Bedingungen verhindern Vitamine Krebs. Nicht heilen – verhindern! Also vorher einnehmen! Und die zweite Aussage: gibt man die Vitamine in Studien den Menschen, sind die Ergebnisse teils -teils.

Wundert Sie das? Wundert Sie das teils-teils?

Das liegt nicht am Menschen. Das liegt an den Studien. Wenn Sie nämlich 100 Milligramm Vitamin C geben und dann irgend etwas erwarten ... liegen Sie falsch. Als Forscher. Haben Sie versagt. Denn 100 Milligramm Vitamin C kommen in der Natur nicht vor. Eher schon 10 Gramm täglich. Nur ... diese Studien werden einfach nicht gemacht.

Oder wenn Sie 15 Milligramm Beta-Carotin geben und feststellen, dass das den Lungenkrebs beim Raucher nicht juckt, dann liegt das nicht am Raucher. Dann liegt das am Forscher. Der offenbar nie darüber nachgedacht hat, dass Beta-Carotin allein in der Natur einfach nicht vorkommt. In der Mohrrübe, in der Tomate, kommt Beta-Carotin immer zusammen vor mit Vitamin C, mit Bio-Flavonoiden usw. Und wenn Sie diese Kombination geben, dann allerdings ... dann verhindern Sie den Lungenkrebs beim Raucher um 68%. Also praktisch ganz.

Verstehen Sie jetzt das teils-teils? Das bedeutet nichts weiter als dumme Studien/kluge Studien.

Unter kontrollierten Bedingungen, sagt das National Cancer Institute sind die Ergebnisse eindeutig. Hat man das einmal verstanden, dann greift man unbedingt und täglich zum

Multivitamin-Präparat. Wenn man keinen Krebs möchte.

Wenn!