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Vom Rollstuhl aufs Rennrad

12.01.2020 | Strunz
 

Fast jede Krankheit ist heilbar. Ein Glaubenssatz. Meine gewachsene, in 47-jähriger täglicher Beschäftigung gewonnene Überzeugung. Ist Gewissheit geworden. Hintergrund: Wir werden tatsächlich durch unsere Gene bestimmt. Jede einzelne Körperfunktion. Auch unser Denken. Und Gene sind – jetzt kommt`s – epigenetisch steuerbar. Jedenfalls fast alle. Wir haben die Wirkung der Gene (nicht die Gene selbst) in unserer eigenen Hand.

Genauer: Heute 2019 wissen wir: Der Mensch hat etwa 20.000 Gene, von denen man ca. 17.000 inzwischen gezielt abschalten kann. Sagt Wissenschaft. Im Labor. Wir freilaufenden Menschen, also Jogger, haben wohl auch die restlichen 3.000 Gene im Griff.

Daher ist möglicherweise auch Multiple Sklerose heilbar. Als Beispiel für eine ganz fürchterliche Krankheit.

Am Beispiel Multipler Sklerose noch einmal das Rezept. Das ALLGEMEIN GÜLTIGE REZEPT, KRANKHEITEN ZU HEILEN, ist leider, leider sehr einfach. Genau deshalb genial. Wird zunehmend von Menschen erkannt dann, wenn sie in Not sind. Dann, wenn die Krankheit da ist.

Dazu ein schlagendes Beispiel, kurz erzählt:


Frau Dr. Terry Wahls, Internistin an der Uni Iowa. Mit 52 im Rollstuhl. Multiple Sklerose. Hat mit Sicherheit alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Hier noch mal ganz laut für alle, die noch hören können: Medizinische Möglichkeiten heißt Pharmaindustrie. Hat also Cortison genommen, Interferon gespritzt, Immuntherapie versucht usw... Resultat: Rollstuhl.


Deshalb nenne ich diese Medizin die Resignationsmedizin.


Jetzt hat Frau Doktor im Rollstuhl etwas ganz Außergewöhnliches getan: Die hat Literatur, viel Literatur über Biochemie, Physiologie, Molekularmedizin gelesen. Hat nochmal studiert. Hat sie also nicht getan vorher, als sie „nur“ ihre Patienten behandelt hat. Kam jedenfalls zu dem für sie überraschenden Schluss, dass für ihre Krankheit „DEFEKTE IN DEN MITOCHONDRIEN, den Kraftwerken in den Zellen“…mit verantwortlich seien.


Eine tiefe Einsicht. Ja was denn sonst? „Kümmere Dich um Deine Mitochondrien!“ hab ich Ihnen zugerufen. Immer und immer wieder. Wer seine Mitochondrien beleidigt, zwingt die Zelle, eine Krebszelle zu werden, krank zu werden. Haben wir doch längst verstanden. Und wie kümmert man sich um seine Mitochondrien? Durch genetisch korrekte Kost. Durch genetisch korrektes Leben. Durch 47 essentielle Substanzen. Sie kennen diese Sätze. Frau Doktor im Rollstuhl jedenfalls hätte – man höre und staune – eine Diät begonnen. Und zwar „Obst, Gemüse und eiweißhaltige Lebensmittel

Also andersherum: Absolut keine leeren Kohlenhydrate. Dafür Eiweiß und Vitamine. Gleichzeitig hätte sie ein Muskeltraining gestartet (einer Ihrer schlimmsten Fehler: Zu glauben, Muskeln seien einfach nur so da. Nur so…verkümmern sie. Und Sie mit ihnen)…hat also ein Muskeltraining begonnen, das „normalerweise bei Schlaganfallpatienten eingesetzt wird“. Typisch Presse. Um das Ganze zu dramatisieren.

Fazit:Eine Internistin an der Universität, von Multipler Sklerose in den Rollstuhl gezwungen, stoppt die alberne, wirkungslose Drohmedizin. Also die Pharmamedizin. Und beginnt die Frohmedizin. Also korrekte Kost und Körpertraining. Genannt fröhlicher Life-style.

Resultat: Nach 3 Monaten konnte sie wieder gehen, 7 Monate später Radfahren (Zitat).

Frohmedizin ist Epigenetik. Hatte ich ja damals, vor 30 Jahren (Stichwort Forever young, Stichwort Bewegung- Ernährung-Denken) so nicht gewusst. Macht uns verständlich, weshalb das so überwältigend funktioniert, das genetisch korrekte Leben. Bewiesen an einer Dame im Rollstuhl. Die jetzt wieder Rad fährt.

Schlagkräftiger kann man nicht zeigen, dass die Drohmedizin, die Universitätsmedizin, die Resignationsmedizin nur einen sehr, sehr kleinen Stellenwert hat dann, wenn es um das Gelöbnis des Arztes geht:


„…Gesundheit zu erhalten und wieder herzustellen“.

 
 

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