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Von Läufer zu Läufer

21.07.2020 | Strunz
 

Manche von Ihnen fragen sich, weshalb ein 76-jähriger immer noch täglich stundenlang Sport treibt, in den Kraftraum geht, und gleichzeitig die einigermaßen anstrengende Praxis-Arbeit leistet. Mit 76 könnte man doch schon längst in Rente gehen, die Beine hoch legen und morgendlich die FAZ lesen… Weshalb tut der sich das an?

Die Frage ist sowas von daneben.

Es gibt doch wirklich immer noch Menschen in Deutschland, die glauben, dass tägliches Laufen, täglicher Sport ein zusätzlicher, eigentlich überflüssiger Luxus sei. Die einfach nicht kapieren wollen, dass


Bewegung Leben ist
und Sitzen den Tod einläutet


Das berühmte Todesprogramm im Gehirn. Sobald Sie sich hinsetzen. Man kann das nachempfinden. Der Körper denkt sich „das wars dann“. Stille. Ruhe. Abschalten. Und die entstehenden Molesten werden weggedämpft mit dem berühmten Gläschen Wein abends. Sprich 1-2 Flaschen.

Natürlich steckt hinter „täglich Sport“ noch etwas anderes. Ein bestimmtes Lebensgefühl. Ein Nippen vom Nektar. Wenn man einmal einen anfangs ungläubig blinzelnden Blick ins Paradies geworfen hat… kennt man das Ziel im Leben. Ein neues Ziel. Ein anderes. Hatte ich mir noch im 45. Lebensjahr nicht träumen lassen. Wusste gar nicht, dass es solch ein Paradies gibt.


Das Paradies des Laufens.


Wunderschön nachempfinden können Sie das in der mail des Tages. Eine ganz außergewöhnliche Geschichte. Handelt von einem Läufer. Ich meine: einem echten Läufer. Der auch mal 100 km geniesst… und seit Jahren zunehmend Schwierigkeiten bekam:


Andauernder Leistungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Kreislaufprobleme,
Schwindel, Darmprobleme (Krämpfe und Durchfälle), Schlafstörungen.


Der erfahrene Molekularmediziner weiß präzise, was er jetzt im Blut finden wird. Sie als inzwischen Experten natürlich auch (hoher EBV-Titer, katastrophales Aminogramm, wenig Vit D, kaum Zink, usw.).

Dem Manne kann geholfen werden. Sie kennen ja sogenannte „Wunderheilungen“. Nichts weiter als angewandte Biochemie. Naturwissenschaft. Resultat? Die angekündigte mail von heute:


„Gestern war es soweit. Um 05.15 Start zum langen Lauf. Habe erstmals seit 4,5 Jahren wieder 34 km geschafft. Es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl nach so langer Zeit wieder (fast) so laufen zu können, wie ich es mal gewohnt war. Seit ich bei Ihnen war, geht es langsam aber stetig bergauf. Ich fühle mich besser und leistungsstärker und kann vor allem wieder laufen, ohne nach 10 km 5 Tage pausieren zu müssen.


Das nächste Ziel ist der Schwäbisch Alb Marathon (50 km) im Oktober und – Sie wissen schon – Biel 2021.


Sie sind der Erste und Einzige, der mir in 4,5 Jahren helfen konnte – und ich war bei Vielen!!“


Pures Glück. Kann jeder von uns mitempfinden. Sehen Sie… der hat vom Nektar gekostet. Dessen „Kokainkästchen war vor vielen Jahren aufgegangen“ (Zitat Strunz). Der ist süchtig. Und hat gekämpft. Jahre vergebens, jetzt ein paar Monate mit stetig wachsendem Erfolg.

Und der weiß heute, dass er 2021 in Biel beim 100-Km-Lauf am Start stehen wird. Mit jubelndem Herzen. Verstehen das einige von Ihnen? Das mit dem jubelndem Herzen?


Wenn da nur in Biel nicht nach über 80 km diese steilabfallende Straße hinunter in den Ort wäre. Diese Schmerzen! In Wahrheit unbeschreibliches Glück.


Da geht das Kokainkästchen erst so richtig auf. Sagen Sie mal: Gibt es in Ihrem Leben noch Neugier? Interessiert Sie das gar nicht? Das mit dem Kokainkästchen?

Wer einmal gekostet hat, will´s täglich öffnen. Wird Läufer.

 
 

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