Vor Training wird gewarnt

01.11.2014
Drucken
 

Doch, doch: vor Training des nicht optimierten Körpers. Training eines Körpers, der z.B. starken Eisenmangel hat. Hören Sie lieber gleich auf. Sie schaden sich nur. Der z.B. zu wenig Eiweiß produziert: Training schadet hier nur. Hören Sie lieber gleich auf. Das erklärt uns mein beratender Ingenieur (ich sollte ihm wirklich einmal einen Consulting-Vertrag zuschicken) in klaren Worten. Ich zitiere auszugsweise:

"Wie kann man nach Optimierung aller Engstellen (gemeint ist NEM) die Leistung weiter steigern? Die einfachste Methode heißt Training...
Nur macht es (fast) keinen Sinn, auf Basis eines defizitären Organismus ein hartes Trainingsprogramm durchzuziehen. Außer Frustration bewirkt es fast nichts und bei gleicher Anstrengung verbessert sich das defizitäre System (das sind in der Regel Sie) nur minimal im Vergleich zum optimierten System (in der Regel der gut betreute Leistungssportler)

Auch bei Mensch können bestimmte Bausteine durch Überforderung Schaden nehmen. Das bedeutet, übertriebenes Training sollte man unbedingt meiden, denn es kann die Leistung stark negativ beeinflussen. Leider neigt der ehrgeizige Amateur-Sportler dazu, bei einem Leistungsabfall die Trainingseinheiten eher noch zu verschärfen, nicht wissend, dass er damit einen gefährlichen Teufelskreis in Gang setzt.

Deshalb messen und überwachen Profisportler permanent ihre körperlichen Parameter“.

Glaubt der Herr Ingenieur. Ich weiß es ein bisschen besser. Die werden ja wirklich überwacht. Aber so was von...mangelhaft, das glauben Sie nicht. Habe ich bei Bundesliga-Fußballspielern persönlich erlebt. Noch heute weint Peter Greif über seine Halb-Profi-Sportler mit seit Jahrzehnten bekanntem Eisenmangel. Was hätten die bei ausgeglichenen Parametern in Wahrheit leisten können.

Und dann rechnet er – mein Lieblings-Ingenieur - mir Lance Armstrong vor. Auch mit Bild. Lance Armstrong pur, Lance Armstrong gedopt. Den himmelweiten Unterschied, ausgerechnet in Ampere und Watt. Eindrucksvoll. Seine Schlussfolgerung:

Welche Chancen hätte Lance Armstrong ohne Doping gehabt? Mit Sicherheit 0,0. Lernen aber kann man aus der Betrachtung von Lance Armstrong:

  • Je besser die Basiswerte, desto größer ist die Leistungssteigerung durch bestimmte Mittel und Methoden
  • Von einer Leistungssteigerung ohne vorherige Optimierung der Basiswerte ist dringend abzuraten, der Gesundheit zuliebe.

Hört, hört! Er spricht mir aus der Seele.

Beispiel gefällig? Ein Adler mit Vitamin B 12-Mangel würde abstürzen. Im Steilflug. Oder sich schwächlich gar nicht erheben können. Und Sie predigen mir Vegetarismus...Erst heute wieder ein Professor nach Lesen der China-Study. Immer das gleiche: Ideologie gegen Fakten. Fakten produziert man durch Messung.

Quelle: Ein siebenseitiger Bericht meines beratenden Ingenieurs. Der nicht wünscht, dass man seinen Namen nennt. Respektiere ich.

 
 
 

News Schlagwörter