Warum der Hai keinen Krebs bekommt

21.08.2009
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Einen Hai mit Krebs haben wir noch nie gefunden. Gibt es nicht. Fische mit Krebs gibt's überall, aber nie einen Hai. In San Diego gibt es ein meeresbiologisches Institut, in dem der Anti-Krebsfaktor im Hai gesucht wird. Die werden lange suchen! Die haben's bis heute nicht verstanden.

Die Erklärung heißt Psychoneuroimmunologie. Modernster Zweig der Immunologie. Die Erkenntnis nämlich, dass wir mit Psycho - unserer Seele - über Neuro - Nervenfasern - unser Immunsystem beeinflussen. Jeden Tag. Also: wenn wir gut drauf sind, haben wir ein gutes Immunsystem, wenn wir schlecht drauf sind, ein schlechtes. Das wusste schon unsere Oma. Ein Kind, das geliebt wurde, war gesund. Ein Kind, das nicht beachtet wurde, wird krank.

Und so macht's der Hai. Können Sie sich das Grund-Lebensgefühl eines Haies vorstellen? Dazu brauchen Sie nur einmal die Augen zuzumachen und sich zehn Sekunden in den Hai hineinzudenken. Wie er da schwimmt, eine riesige Tonne Muskeln, messerscharfe Zähne, im Weltmeer. Der Hai hat keine natürlichen Feinde. Er hat keine Angst. Sein Lebensgefühl heißt Geborgenheit. Unverwundbar.

Ihr Lebensgefühl heißt Angst. Ständig. Furcht. Vor dem Alter, vor dem Bankrott, vor der Krankheit, vor dem Tod. Deswegen können Sie Krebs bekommen.

Das Gefühl der Geborgenheit kann man sich machen. Ihre Oma wusste das. Jeden Tag ging sie abends in die Abendmesse. Und warf die Sorgen des Tages über die rechte Schulter. Und ging ohne sie nach Hause. Ohne die Sorgen.

Das Gefühl der Geborgenheit kann man machen. Durch sogenannte Bäche. Also durch Sätze, die man im Unterbewusstsein durch eine spezielle Technik verankert hat. Und dann tagsüber denkt oder sagt. Ein solcher Bach ist beispielsweise "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln". Oder: "Ich denke froh und heiter, Glück ist mein Begleiter".