Warum ist alles so mühsam?

07.11.2018
 

Frag ich mich auch manchmal. Genauso wie die Schreiberin der mail von heute. Die hat auch gleich eine passende Antwort parat. Nämlich die klassische Antwort eines Internisten und eines Frauenarztes:

„Bei der jährlichen Vorsorge bei meinem Internisten und meinem Frauenarzt habe ich schon gesagt, dass etwas nicht stimmt, aber sie meinten immer, die Werte seien perfekt und gaben meinen Wechseljahren die Schuld für meine Beschwerden. Da müsse ich die nächsten Jahre halt durch….“

Ahhhh ja: Da muss man eben durch. Zähne zusammenbeißen und leiden. Die klassische Antwort der Schulmedizin häufig genug.

Und dann beschreibt die Patientin, wo sie „halt durchmüsse“. Pures Leid. Der Alltag vieler von Ihnen. Beschreibt aber auch glücklich, dass sie jetzt wenigsten wisse, WESHALB es ihr so schlecht ginge. Aber lesen Sie doch selbst.

„Auch wenn meine Blutwerte wirklich katastrophal ausgefallen sind, bin ich wahnsinnig froh darüber. Jetzt weiß ich endlich den Grund, warum alles so „mühsam“ war:

  • Das Aufstehen am Morgen, nach einer schlaflosen Nacht.
  • Das Arbeiten ohne Konzentration.
  • Die ewige Müdigkeit und Antriebslosigkeit trotz „nicht zur Ruhe kommen“.
  • Die tägliche Anstrengung mit meinem Hund auf den Berg, ohne Kondition- und Muskelaufbau, ohne Energie und immer außer Atem.
  • Das nicht mehr tief einatmen können.
  • Mein täglicher Kampf gegen mein Übergewicht, das mich ja wirklich belastet, weil ich das nicht bin. Bis vor vier Jahren hatte ich immer um die 48 kg, hatte viel Energie, machte Sport.
  • Die Niedergeschlagenheit und Angst vor dem Unbestimmten, die Schwermütigkeit.
  • Ich denke, ich habe einfach nur noch jeden Tag funktioniert, weil ich das ja musste. So richtig bewusst wird mir das erst jetzt.


Diese Aufzählung von Leid ist wie eine Schablone. Die auf viele von Ihnen passt. 1:1. Und wenn Sie um Rat fragen, um Hilfe nachsuchen, bekommen Sie die oben zitierte Antwort. Von der Schulmedizin.

Die Dame ist jetzt „wahnsinnig froh“ darüber, dass sie wenigstens weiß, weshalb das so ist. Denn: Der Ausweg ist präzise vorgezeichnet.

Da gibt es eine Blutanalyse. Die erste wirkliche Blutanalyse bei der Patientin. Möchten Sie mal hineinspitzen?

  • Ein katastrophales Aminogramm. Die Basis des Leides.
  • Extremer Zinkmangel.
  • Zu wenig Vitamin D.
  • Leerer Eisenspeicher Ferritin.
  • Vitamin B12-Mangel.
  • Kampf gegen das EBV-Virus.

Genügt eigentlich. Selbstverständlich ist solch ein Körper lebensfähig. Fragt sich nur, auf welchem Niveau. Erkennen Sie sich selbst wieder?
Haben Sie meinen Spruch im Ohr? Es gibt essentielle Stoffe. Fehlt ein einziger, sind Sie tot. Was aber dann, wenn auch nur einer nur zur Hälfte da ist? Dann sind Sie eben ein halber Mensch. Und wenn das für viele essentielle Stoffe zutrifft?

Haben Sie denn schon realisiert, dass hier der Knackpunkt der gesamten Schulmedizin liegt? Die diese biochemische Tatsache gar nicht wahrnimmt? Wie ein Blinder durch Befunde, erhoben mit Gastroskopie, Koloskopie, Ultraschall, MRT, CT, Röntgen, Szintigramm…. tappt?

Die Schulmedizin kratzt eben nur an der Oberfläche. Dahinter verbirgt sich Biochemie. Die Funktion. Oder übersetzt:

Schulmedizin kennt sich hervorragend aus mit der Hardware. Dummerweise funktioniert auch der Computer genau wie der Mensch nur mit einer Software. Das entscheidende Wörtchen heißt hier „funktioniert“.