Warum Vitamin B12 so wichtig ist

19.11.2019 | Strunz
 

Vitamin B12 ist eines der wichtigsten Vitamine für unsere Zelle – ohne Vitamin B12 keine Zellteilung, also auch kein Wachstum, keine neuen roten Blutkörperchen und kein funktionierendes Nervensystem. Erst mit B12 wird Heilung möglich.

Woher B12 kommt: Vitamin B12 wird von der Bakterienflora im Verdauungstrakt gebildet und kommt daher nur in tierischen Produkten vor: vor allem in Innereien, in Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Alternativen auf Algenbasis enthalten zwar auch B12, allerdings nur als Analoga ohne Vitaminwirksamkeit. Ein Teil des benötigten Vitamins B12 kann unsere Darmflora zwar tatsächlich selbst herstellen – für eine komplette Versorgung reicht dies jedoch nicht aus.

Was B12 kann: Vitamin B12 wandelt das wichtige Zellvitamin Folsäure in seine aktive Form um. Es ist wesentlich am Bau roter Blutkörperchen beteiligt und sorgt hier für den Einbau von Eisen. Bei Vitamin-B12-Mangel kommt es zu Blutarmut: die Blutkörperchen verändern ihre Form, Betroffene sehen blass aus und sind müde. Es kann außerdem zu neurologischen Störungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühlen kommen; sogar zu psychischen Störungen bis hin zu Depressionen. Bei Vitamin-B12-Mangel funktionieren Methylierungsprozesse nicht. In der Folge kann Homozystein nicht recycelt werden und steigt gefährlich an, außerdem leidet die Produktion von Neurotransmittern. Weil Vitamin B12 langfristig in der Leber gespeichert wird, fallen Mangelzustände z.B. bei strengen Veganern manchmal erst nach Monaten oder Jahren auf – können dann aber gravierende Folgen haben.

QUELLE: „NEUE WUNDER DER HEILUNG“ bei HEYNE. Erscheint am 11.11.2019. Ein gar wunderliches Lehr- und Lernbuch.


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