Was macht nun wirklich Infarkt?

24.06.2017
 

Wir hatten festgestellt, das Cholesterin schuld ist. Präzise: LDL-Cholesterin und Lipoprotein (a) - fast identische Moleküle. Die verstopfen die Herzkranzgefäße.

Dass nur etwa 5 % der Menschen mit diesen Fetten Infarkt wirklich erleiden, 95 % aber nicht, wird regelmäßig verschwiegen. Sollte man nicht einmal bei den 95 % nachfragen? Beispielsweise bei mir, der ich mein Lebtag mit Cholesterin 362 mg % rumgerannt bin? Ohne gleich zu sterben?

Der entscheidende Punkt ist ein ganz anderer: Kleben diese Fette an der Gefäßwand an oder nicht. Das war es auch schon. Und hier kennen wir uns sehr gut aus.

  • Wir wissen, dass Entzündungen der Gefäßwand zu Ablagerung führt. Stichwort CRP.
  • Wir wissen, dass der hauptsächliche Schaden an der Gefäßwand durch freie Radikale verursacht wird.
  • Wir wissen, dass Stress die Haupursache für freie Radikale ist.
  • Wir wissen, dass wir dem sicher und wirksam entgegenwirken können, z.B. mit Vitamin C (10g) oder mit Omega 3
  • Wir wissen das beispielsweise Vitamin E dreimal stärker gegen Herzinfarkt wirkt als die Statine.

 

Den letzten Satz verdaut? Fällt eine ganze Industrie (Statine) wie ein Kartenhaus zusammen. Dass die sich wehren, ist Ihnen verständlich. Ich habe genügend darüber geschrieben. 

Fazit: Herzinfarkt bekommt man nicht einfach so, sondern begründet durch die höchst eigene Lebensweise. Das es Benachteiligte gibt (20 % von uns haben genetisch LP(a) erhöht), ist unbestreitbar. Die müssen sich eben noch ein bisschen mehr anstrengen.

So what?

Heißt in meiner Sprache: den Herzinfarkt verdient man sich. Man sollte irgendwann erkennen – auch Sie – dass die Natur sehr korrekt und völlig neutral ist. Was Sie hinein stecken, kriegen Sie auch wieder raus. Kommen wir zum wirksamsten Prinzip überhaupt:

Wer täglich rennt, schafft es, sein Cholesterin von 362mg/% auf 109mg/% zu senken. Das war ich. Und nicht anders verfährt die chinesische Landbevölkerung mit ihrem durchschnittlichen Cholesterin von 120mg/%. Dort gibt es einfach keinen Infarkt. Kommt nicht vor. Trifft immer dann zu, wenn das Gesamtcholesterin unter 150mg/% liegt. (Prof. Leafs, Harvard) Es gilt: Wo nix is (kein Cholesterin), kann nix passieren. Nur: Die Natur lässt hier nur die aktive Methode, also Laufen, Bewegung gelten.

Denn genau hier trifft die Pharmaindustrie so verführerisch ins Schwarze. Statine senken tatsächlich den Cholesterinspiegel, den LDL-Spiegel (nicht LP(a)!) wirkungsvoll ab. Und die suggerieren uns, dass dadurch die Gefahr des Herzinfarktes verschwindet. Oh nein: Sie erinnern sich?

Der LDL-Cholesterin-Spiegel sinkt, aber die Gefahr für Infarkte nur um 1,7 % (0 – 3 %) je nach Studie. Also gar nicht.

Tabletten betrügen uns. Die Natur kann das nicht. Die belohnt jeden Läufer.

s. News vom 30.01.2017

Statine: Das Ende

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