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Was taugen Medikamente?

09.03.2020 | Strunz
 

Eine etwas überraschende Frage. Wenn man Sie Ihnen stellen würde. Denn alle wissen: Medikamente retten Menschenleben. Medikamente schützen vor Krankheiten, sind hilfreich. Medikamente sind das Rückgrat, sind die Basis der kompletten Schulmedizin.


Unbezweifelbar: Bei Bluthochdruck ein Blutdrucksenker. Bei Bakterieninfektion ein Antibiotikum. Bei Diabetes ein blutzuckersenkendes Mittel. Bei Depression ein Psychopharmakon. Bei Krebs Chemotherapie.


Medikamente sind das Rückgrat unserer Medizin. Wörtliches Zitat „Die Krankheit ist unheilbar, weil wir noch kein Medikament dafür haben“ oder anlässlich des Corona-Virus: „In schweren Fällen ist Hilfe nicht möglich, weil es noch keine Impfung gibt.“

So weit, so gut.

Und dann kam der bestbezahlte CEO in Europa. Doktor Severin Schwan (53 J). Jahresgehalt 12,9 Millionen Euro. Geschäftsführer von Hoffmann-La-Roche. Ein Wirtschaftswissenschaftler und Jurist.

Geschäftsführer einer Firma, die für Medikamente zuständig ist. Forscht, erfindet, produziert und verkauft. Europas erfolgreichster Pharmakonzern. Also eine Säule unserer Medizin.

Und dieser Jurist, dieser hochbezahlte Geschäftsführer kennt sich aus. Zwangsläufig. Jedenfalls viel besser als wir Ärzte. Hören wir ihm also einfach zu (zitiert nach Capital 2/2010, S. 78):


  • „Wenn Ihnen der Arzt ein Mittel verschreibt, liegt die Chance, dass es bei Ihnen auch tatsächlich wirkt, im Durchschnitt bei 50%“.
  • Herceptin zum Beispiel, unser Arzneimittel gegen Brustkrebs, wirkt nur bei rund 20%. Und ist gemessen am Umsatz trotzdem ein Blockbuster (pro Behandlung 40.000 €).
  • Die heutigen Medikamente setzen alle an rund 100 Zielmolekülen an. Gemessen an den mehr als 2 Millionen Proteinen im menschlichen Körper ist das sehr wenig.

Severin Schwan, Doktor jur., ist ein kluger Mensch. Der weiß etwas. Wenn wir Ärzte das wüssten, was der hier in 3 Statements von sich gibt…. könnten wir nicht mehr schlafen. Denn ein Gewissen haben wir auch. Zum Glück wissen wir das alles nicht.


Apropos Zielmoleküle. Die Medikamente der Natur, nämlich die Aminosäuren, die Vitamine und Omega 3 setzen mit Sicherheit nicht nur an 100 Zielmolekülen an. Was die Pharmaindustrie da produziert, ist doch eigentlich kläglich, beschämend. Und genau dies weiß Severin Schwan.


Die Natur, sprich die Molekularmedizin ist also der Pharmamedizin tausendfach überlegen. Nutzt sehr viel mehr Zielmoleküle im menschlichen Körper. Hat also nicht nur mit einem winzigen Teil, sondern mit der gesamten Gesundheit des menschlichen Körpers zu tun. Die Molekularmedizin!

Wissen Sie was? Ich glaube, ein so kluger Mann wie Doktor Severin Schwan, höchstbezahlter CEO, hat den inneren Abstand, hat den Überblick, um sich tagtäglich sehr zu wundern über den – dennoch! – Riesenumsatz der Pharmafirma ROCHE. Weiß freilich ganz genau, wem er diesen Umsatz verdankt: Uns Ärzten.

Macht mich jedes Mal ganz traurig: Genau ein solcher verschreibender Arzt war ich auch. Auch ich war Teil des Systemes. Dazu passt dann wie die Faust aufs Auge der kurze Kommentar eines Patienten soeben:


„Mein ganz besonderer Dank für Ihre täglichen News, die ich mittlerweile regelmäßig verfolge und auch befolge! Richtig gehende „eye openers“ nach einer jahrelangen, wahrhaften Medizin-Odyssee, die mich wegen chronischer Insomnie (Schlaflosigkeit) bis in das Nürnberger Nordklinikum führte. An einem chronisch Kranken verdient man eben doch besser als an einem Gesunden….!“


Heißt übersetzt: Patienten können auch denken. Denken. Sollte uns Ärzten „zu denken“ geben. Aber drehen wir es doch gleich um: Freuen wir uns! Freuen Sie sich! Sie haben das System längst durchschaut, Sie liebe Leserin, lieber Leser. Sie wissen, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt. Sie wissen, dass das Leben viel leichter und schöner ablaufen kann, wenn man SELBST die Verantwortung dafür übernimmt. Sie SELBST!

 
 

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