Was tun, wenn niemand hilft

23.10.2015
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Unser Leben ist in der Regel irr und wirr. Woran das liegt? An der Unzahl an Möglichkeiten. Also an etwas zunächst ja außerordentlich Vorteilhaftem und Schönem. Sollte man glauben.

Ich glaube an Ordnung. Weil ich ein kleines bisschen von Physik verstehe. Und – vielleicht auch – ein bisschen etwas von Psychologie verstehe. Nach 43 Jahren ärztlicher Tätigkeit. Das Geheimnis auch hier: Ordnung. Eben nicht irr und wirr.

Sehen Sie: Das war eine der großen Entdeckungen der Medizin. Das man irre und wirre Gedankenströme im Gehirn beruhigen, ordnen kann. Durch Meditation. Wusste die Menschheit instinktiv natürlich schon seit Jahrtausenden von Jahren. Wir ach so klugen Europäer müssen das uns heute, 2015, von gescheiten Psychologinnen, Harvard-studierten, neu erklären lassen (News von gestern).

Aber weiter: Die Entdeckung, dass ketogene Kost, also normale Naturkost Ihre irren und wirren Gedankenströme ebenso beruhigt… war für mich eine Sensation. Zwar schon seit 1920 bekannt (Behandlung der Epilepsie), aber meine Güte… auch mein Hirn braucht manchmal ein paar Jährchen, bevor es kapiert.

Ordnung also. Geordnete Gedanken. Ein klares Gerüst, klare Vorstellungen von der Welt. Das bot uns im Mittelalter das Ständesystem. Hier hatte jeder seinen Platz. Heute wissen wir´s ja besser… gab es früher noch zwei Geschlechter, nämlich männlich und weiblich, gibt es heute – verkündet von 180 deutschen Professorinnen – viel, viel mehr. Lesen Sie mal nach. Das Gegenteil von Ordnung.

Natürlich ist der Anlass dieser Gedanken ein Brief. Lesen wir ihn gemeinsam und ziehen wir dann ein Fazit:

    „Ich habe alle Ihre Ratschläge, Empfehlungen und die Substitutions-Medikation genauestens umgesetzt (Mineralwasser jetzt ausschließlich Fachinger) sowie eine regelmäßige leichte sportliche Betätigung in meinen Alltag eingebaut. Bereits nach relativ kurzer Zeit haben sich deutliche Verbesserungen im Bereich der „Blutdruck-Krisen“ sowie der „Benommenheits-Attacken“ ergeben. Ich schöpfe endlich wieder Hoffnung und Sie haben hier etwas für meine Gesundheit erreicht, was in den vergangenen 25 Jahren kein Arzt vor Ihnen geschafft hat! Meine Hochachtung für Ihr Wissen.“

 

25 Jahre also. Von Arzt zu Arzt. Was ich gerne zugebe: Ich war einigermaßen ratlos, als ich sie höchst ausführlich und präzise geschildert bekam, diese „Benommenheits-Attacken“. Was soll man als Arzt sich darunter vorstellen?

Und die Schulmedizin war ausgeschöpft. Also die Apparate-Medizin, die ja gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Die nur leider mit der Heilung nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.

Was also haben wir getan? Das, was man tut, wenn einem keiner mehr hilft.

Bitte, hören Sie zu.

Man lebt genetisch so korrekt wie nur möglich. Unabhängig von dem Leiden. Heißt übersetzt: Man optimiert seinen Körper, auch seinen Geist. Man bewegt sich, man meditiert, und man bringt sein Blut in Ordnung. Fachinger ist ja nur ein Synonym für Lithium. Allein dieses Wort könnte ja bereits die Heilung gewesen sein (News vom 16.06.2011, 03.03.2014, 08.11.2014).

Da ich an den lieben Gott glaube, …also gut: Da ich an die Natur, die Evolution glaube, muss ein möglichst natürlicher Lebensstil jedenfalls in Richtung Gesundung führen. Wie das auch dieser Brief wieder bewies.

Das meine ich mit Ordnung. Halten Sie sich an einige zentrale Sätze, eherne Prinzipien im Leben. Dann kehrt wieder ein bisschen innere Ruhe ein….

 
 
 

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