Weiß da jemand?

02.02.2012
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Sie kennen das. Man liest so vor sich hin, man stöbert sozusagen, langweilt sich ein bisschen und plötzlich ... trifft es einen blitzartig. Man findet abgedruckt einen Gedanken, der einen persönlichen Glaubenssatz bestätigt. Erhärtet. Lese ich also über einen Film von Tusci, der sich mit dem Fall Chodorkowskij beschäftigt. Kennen Sie. Einer der 18 Oligarchen, die (Zitat Putin) Russland beherrscht haben. Putin hat sie alle 18 verjagt oder gebrochen. (Die interessanteste Einzelheit dazu bitte nur mündlich). Chodorkowskij sitzt, wie Sie wissen, im Gefängnis. Und wird dort bleiben. Darüber der Film. Da lese ich:

"Chodorkowskij während des zweiten Prozesses hinter der Glasscheibe. Man erwartet in seinem Gesicht Verzweiflung, Bitterkeit, Kränkung, Arroganz, Pose, Eitelkeit - irgendein Zeichen von Gebrochenheit oder menschlicher Schwäche. Nichts davon. Er wirkt ruhiger und stärker als der mächtigste Politiker.

Der Regisseur fragt ihn: Betreiben Sie Meditation?"

Das war's. Schlussfolgerung sollten Sie selbst ziehen. Und falls auf Sie zutreffend, sich ein kleines bisschen schämen. Es gibt Basics, auf welchen ein gelungenes Leben beruht. Laufen gehört dazu. Genetisch korrekte Kost ebenfalls. Aber schlussendlich auch Meditation. Also das Stoppen des inneren Dialoges. Das "Gnoti sauton", das sich selbst Erkennen.

Aus dieser Selbsterkenntnis im Alpha-Zustand erwächst die dem nicht Wissenden unverständliche Stärke eines Mahadma Gandhi. Eines Jesus Christus. Eines Nelson Mandela. Dieses Wissen wird heute als denkbar einfache Technik mundgerecht angeboten. Ihnen. Wie Sie wissen, auch von mir. Und es gibt immer noch einige, die lieber die Großen dieser Welt staunend beneiden, als sich hinzusetzen und selbst zu ... meditieren.

Lesen Sie doch noch einmal ganz bewusst den obigen kurzen Ausschnitt aus der FAS vom 13.11.2011. Bemerkenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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