Weshalb ich laufe?

14.07.2008
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Erklärt mir soeben unnachahmlich der Fernseh-Philosoph Peter Sloterdijk. Ein Mann, dem es wie kaum einem anderen gelingt, mit Schlüsselworten Verborgenes anklingen zu lassen ... in Ihrer Seele:

"Der menschliche Körper ist ein endokrinologisches Gesamtkunstwerk. Man muss ihn nur richtig stimulieren, und er dankt es Dir mit einer Symphonie von Innen-Drogen"

Innen-Drogen. Exakt. Davon leb ich. Dafür leb ich. Dafür lebt jeder Läufer.

Wir tun's doch nicht wegen des Cholesterines oder wegen der Fettschwarten am Bauch. Wir tun's wegen der Gefühle. Gefühle, die hoffentlich, manchmal, immer öfter beim Waldlauf das Türchen aufstoßen. Das Türchen von unserem öden, trockenen, ständig beleidigten intellektuellen Bewusstsein in die andere Welt. Die Traumwelt. Das Paradies.

Das ist doch kein Ort auf diesem Globus, sondern das ist Ihre Innenwelt. Das Paradies. Wo Sie sich Glück träumend erzeugen konnten.

Die Symphonie der Innen-Drogen. Übersetzt in die Sprache der Wissenschaft beschreibt das mein tägliches Wirken in der Arztpraxis. Ihren Körper in die Lage zu versetzen, Innen-Drogen zu entwickeln. Die nämlich bestehen aus ... Aminosäuren. Alle! Und wirken mit Hilfe von ein paar Katalysatoren wie Magnesium, Vitamin C & Co.

Innen-Drogen, also Antrieb, Lebensfreude, Glück basieren auf gekonnter Ernährung, und werden freigesetzt, hoffentlich, im täglichen Lauf.

Nix hoffentlich, sondern sicher und zuverlässig: Im Wettkampf. Drum!

 
 
 

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