Widerliche Neurodermitis

01.02.2017
 

Offenbar spricht sich herum, dass in Roth/Mittelfranken ein Hautarzt sitzt. Der sich mit Neurodermitis auskennt. Sie angeblich sogar heilen kann. Und was passiert? Sie pilgern. Nach den üblichen Ärzte-Odysseen sitzen sie mir dann gegenüber mit erwartungsfrohen Augen. 

Wenn Sie wüssten, was sie in mir auslösen.

Neurodermitis genauso wie Asthma sind mir verhasst. Aus tiefster Seele. Weil ich bei diesen zwei Krankheiten an meinem eigenen Nachwuchs jahrelang schlichtweg versagt habe. Kein Mensch versagt gerne. Auch ich nicht. Seither schäme ich mich. Und rege mich innerlich auf, sobald ich mit diesen zwei Krankheiten konfrontiert werde. 

Ein Rätsel bleibt mir dennoch, weshalb Sie mich aufsuchen. Ob nun wegen MS, wegen Rheuma oder wegen Neurodermitis. Denn schließlich bin ich doch der Arzt, der sein ganzes Wissen (glauben Sie mir: sein Ganzes) niedergeschrieben hat. Jedem über Internet leicht erreichbar. Heißt praktisch: Sie haben das Werkzeug in der Hand, sich selbst zu heilen. 

Halt, stopp: Haben Sie nicht. Denn meine Ratschläge sind ein bunter Blumenstrauß, wie Sie genau wissen. Und welche Blüte nun gerade auf Sie passt,…. wissen wir beide nicht. Abhilfe? Messen. Sie kennen diesen Begriff. Diesen ganzen Vorgang hatte ich Ihnen einmal am 30.04.2010 verdeutlicht am Brief eines Kollegen. Eines anderen Arztes, der 20 Jahre gelitten hatte und plötzlich… gesund wurde. Wieder so eine Wunderheilung. Oh nein: Molekular-Medizin. Darf ich erinnern? 

„Zwanzig Jahre lang hatte ich eine ganz widerliche Neurodermitis und war damit bei diversen Hautärzten, die mir von Faktu (Salbe gegen Hämorrhoiden) bis massenweise Cortison alles mögliche verschrieben haben. Das Hautjucken bin ich nicht losgeworden. Und Sie glauben nicht wie scheußlich dieses Hautjucken (hauptsächlich bei Kälte) gewesen ist."

Schreibt mir ein Doktor. Bewegt meine Seele deswegen so sehr, weil ich meinen Sohn, den kleinen, armen Wurm, jahrelang nicht anders gekannt habe.

Hautärzte haben hier eine enorme Verantwortung. Und geben auf. Die Schulmedizin jedenfalls hilft nicht.

Darf ich den Brief weiterlesen? Na dann los: "Sie haben mir vor einigen Jahren Zink empfohlen. Seitdem ist die Neurodermitis weg."

Oft ist es Zink. Auch bei meinem Sohn. Es kann aber auch Omega 3 sein. Es kann aber auch ein Multivitamin sein. Präzise nämlich muss es heißen: Neurodermitis haben Sie, erleiden Sie, weil eine oder mehrere essentielle Substanzen fehlen.

Haben Sie verstanden, was hier passiert? Endlich ist Naturwissenschaft in die Medizin eingezogen. Nenne ich Molekular-Medizin. Wir messen, stellen den natürlichen Zustand wieder her und...

... seitdem ist die Neurodermitis weg. Sie dürfen gerne eine beliebige andere Krankheitsbezeichnung einsetzen.

 
 

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