Wie urteilen Waschweiber über Omega 3?

26.01.2014
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Wenn sie schon dabei sind, die Journalisten der Kronenzeitung, wenn sie schon dabei sind, Omega 3 nieder zu machen, alles, was wir bisher Segensreiches über Fischöl gelernt haben, in den Schmutz zu ziehen, wenn sie schon einmal endlich eine Studie (siehe gestern) gefunden haben,  in welcher Omega 3 plötzlich Prostatakrebs macht, statt, wie bisher vielfach bewiesen, Prostatakrebs zu verhindern, wenn sie schon dabei sind...

Dann können sie auch gleich die segensreiche Wirkung von Omega 3 gegen Herzinfarkt noch zunichte machen. Wie das funktioniert?

Indem man eben nicht die bekannten Dutzenden von Studien zitiert, in welchen bewiesen wird, dass Omega 3 gegen Herzinfarkt schützt, wie die Inuit das seit Tausenden von Jahren ja praktisch vormachen, sondern indem sie eine einzige Studie aus Südkorea zitieren. Eine bemerkenswerte Studie, wie Sie sich denken können.

Eine Metaanalyse. Südkoreanische Wissenschaftler vom Center for Cancer Prevention and Detection in Goyang wussten natürlich, z.B. aus der großen GISSI-Studie,  dass und wie Omega 3 vor Herzinfarkt schützt: Wenn regelmäßig genommen, fängt die segensreiche Wirkung nach etwa 2 Jahren an. Und mit jedem weiteren Jahr steigt der Schutz vor Herzinfarkt bis hin zum Endpunkt: Wer sein ganzes Leben, wie die Inuit, die Eskimos mit Omega 3 lebt, erlebt niemals einen Herzinfarkt. Niemals heißt Null. Dieser zeitliche Verlauf ist bekannt.

Was tun also die südkoreanischen Wissenschaftler, die auch einmal glänzen wollen? Sie sammeln mit viel Liebe und Mühe Klein- und Kleinststudien (bis zu nur 50 Teilnehmern), Studien, die nach 2 Jahren beendet sind. In welchen Omega 3 seine segensreiche Wirkung also noch gar nicht entfalten konnte. Und beweisen damit ganz schlicht:

Omega 3 schützt nicht vor Herzinfarkt.

Eine typische Schrottstudie. Sie haben soeben wieder einen Trick kennen gelernt, wie man sich einen Namen macht (diese Wissenschaftler), auf Kosten von Gesundheit und Leben seiner Mitmenschen. Der Patienten. Die selbstverständlich verunsichert werden, wenn sie – ach wie typisch – genau diese eine Studie zitiert finden in der Kronenzeitung.

Quelle: www.krone.at vom 11.07. 2013-08-07

Menschen werden sich nicht ändern. Solange es eine Drohne gibt, werden sie (Sie?) damit auf einen  Schlag 10 Kinder töten. Einfach so. Wie geschehen. Und wenn man eine Schrottstudie verfertigen kann (Studien zählen), dann sind einem rechten Wissenschaftler die tödlichen Folgen beim Mitmenschen...gleichgültig.

Früher habe ich an die „Gemeinschaft der Ärzte“ geglaubt. Kindlicher Aberglaube.

 
 
 

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