Wo bleibt der Tierschutz?

26.12.2018
 

Aufgewachsen bin ich zwischen Hühnern. Hühnerhorden. Und einem wilden, gefürchteten Hahn. Von den Hühnern hab ich zwei Bilder:


  • Das eine Bild zeigt sie auf dem Misthaufen. Kratzend. Pickend. Da gab es eben viele kleine Würmchen.
  • Das andere Bild zeigt sie mir direkt vor dem Hause: Die Getreidekörner, von Menschen verstreut, wurden wie wild aufgepickt.


Aha, dachte ich mir schon damals: Hühner sind Allesfresser. So wie wir Menschen. Laien-Gedanken. Wissenschaftler wissen mehr. So Professor Dr. Dr. Jürgen Schole, Professor für physiologische Chemie an der tierärztlichen Hochschule in Hannover. Der schon 1984 so ganz nebenbei, in dem Vorwort zum berühmten Buch "Leben ohne Brot" berichtete:


  • "Beim Huhn ist die Spontan-Arteriosklerose eindeutig schwächer ausgeprägt, wenn Kohlenhydrat isokalorisch durch Fett oder Protein ersetzt wird. Dabei ist die Fettqualität von untergeordneter Bedeutung".


Aha. Da gibt's also Herzinfarkt bei Versuchshühnern. Wusste ich gar nicht. Hühner haben Arteriosklerose. Und die schwindet, wird schwächer, wahrscheinlich verschwindet dann, wenn man den Hühnern kein Kohlenhydrat (Getreide) sondern Würmchen vorsetzt. Erinnert mich sofort an meine Jugend-Bilder.

Da ich nicht glaube, dass der liebe Gott, dass die Natur Hühner an Herzinfarkt sterben lassen möchte, lese ich daraus die gesunde und damit einzige Kost für Hühner ab: Fett und Protein. Nix Körner! Wo bleibt der Tierschutz? Der Gedanke an den Menschen drängt sich auf. Jedem Wissenschaftler. Freilich nicht jedem Arzt, wie Sie genau wissen. Aber weiter Professor Schole.


  • "In weiteren Versuchen konnten wir zeigen, dass die Tumorarten, die bei der Behandlung von Versuchstieren mit Karzinogenen zu beobachten sind, durch isokalorischen Austausch von Kohlenhydrat gegen Fett hochsignifikant abnehmen…."


Das gleiche Bild: Impft man Tiere mit Krebs, dann nimmt der deutlich ab, wenn auf Kohlenhydrate verzichtet wird.

Erforscht in Hannover an Tieren vor 1984. Heute noch, insbesondere von der deutschen Krebsgesellschaft, werden diese Fakten einfach… negiert. Bestritten.

Die angstbeladene Frage jedes Krebspatienten an seinen Onkologen: "Herr Doktor, kann ich mit meiner Ernährung etwas bewirken?" Wird abgeschmettert. "Nein". Oft genug. Essen Sie ruhig Torte weiter. Tun Sie sich was Gutes. Hintergedanke: So lange Sie noch leben.

Informierte Ärzte sind in der glücklichen Lage, ihren Patienten wenigstens ein bisschen Hoffnung zu machen. Und Hoffnung…. ist der beste Arzt.