Wunder werden selbstverständlich

03.05.2018
 

für Sie. Immer öfter. Stört mich ein bisschen. Für mich bleibt jedes einzelne Wunder, sprich jede Heilung, immer noch etwas Neues, Unerhörtes, Unerwartetes.

Manche von Ihnen (viele?) setzen Wunder bereits voraus, wenn Sie mein Sprechzimmer betreten. Das merke ich an der Art, wie Sie Ihre Beschwerden vortragen. Ich akzeptiere das aus einem einfachen Grund: self fulfilling prophecy. Wenn Sie schon vorher an die Möglichkeit einer Heilung glauben… haben Sie die Hälfte des Weges schon hinter sich.

Einen ähnlichen Gedankengang finden Sie in der mail von heute. Eine junge Dame (wirklich jung), die zu schildern beginnt, dass sich leider nur sehr wenig verbessert hätte,… und unter dem Schreiben plötzlich merkt, dass hier wirklich ein Wunder geschehen ist. Dass sich ihre Lebensqualität dramatisch verbessert hat. Solch einen Lernvorgang möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

„Ich dachte ja nicht, dass fit werden so anstrengend ist. In der Vorstellung funktioniert das so, dass man den Körper auffüllt und der einen spontan und SOFORT mit grenzenloser Energie und absolutem Wohlbefinden belohnt. Und diese Erwartung natürlich, nachdem man jahrelang (in meinem Fall 10 Jahre) Raubbau an ihm betrieben hat.

Nun ja.. ich merke zumindest immer wieder minikleine Nuancen und bleibe weiterhin zuversichtlich. Positiv ist, dass die Geruchsempfindlichkeit so gut wie verschwunden ist, auch die Übelkeitsanfälle, welche zwischen einer halben und eineinhalb Stunden gedauert haben. Und so heftig waren, dass ich nicht mehr wusste, ob ich Männlein oder Weiblein bin. Das vermisse ich nicht!

Der Schlaf ist deutlich besser, ich laufe mittlerweile öfters ohne Brille rum, weil ich finde, dass das Sehvermögen besser wird.

Die Magenschmerzen sind ganz selten geworden, die Verdauung funktioniert ausgezeichnet.

Die Angst ist verschwunden, ich bin psychisch viel stabiler und nicht mehr so nah am Wasser gebaut.

Die 4x täglichen Eiweißshakes rühren langsam an. Anfangs hab ich mich gefragt, wie ein Shake sättigen soll.  Mittlerweile lass ich manchmal eine Mahlzeit ausfallen, weil vor lauter Shakes einfach nichts mehr reinpasst.

Und eigentlich merke ich so wirklich erst jetzt unterm Schreiben, wieviel sich doch schon seit Mitte Februar getan hat.

Was mir immer noch ein wirklich ungutes Gefühl macht, ist dieser kribbelnde Schwindel… Wirklich krass ist die fehlende Kraft. Insgeheim weiß ich ja, dass der Körper halt grad mit Aufräumen und gesund werden beschäftigt ist und das auch an der Ernährungsumstellung liegt. Aber wahrhaben will man das halt irgendwie trotzdem nicht.“

Für mich beschreiben solche Berichte ein Wunder. Weil die Dame ja schließlich genug Ärzte und Heilpraktiker besucht hatte. Ohne Erfolg. Und sich hier in ganz kurzer Zeit (unter 4 Wochen) der Gesundheitszustand in wesentlichen Punkten gebessert hat.

Richtig und wichtig der Zeitfaktor. Hat die junge Dame gut erkannt. Darf ich´s noch einmal erklären?

  • Inzwischen sind Sie alle Fachmenschen und ahnen: Das Aminogramm war katastrophal. Damit ist das Hauptleiden erkannt und benannt.
  • Wird in Deutschland praktisch nie gemessen. Obwohl viele Labore es anbieten. Jetzt verstehen Sie, weshalb andere Ärzte in diesem Fall keinen Erfolg hatten.
  • Und ein Aminogramm zu optimieren… das kann dauern. Darf ich erinnern? 80% Ihrer Trockenmasse besteht genau aus diesen Aminosäuren. … also 80% Ihrer Körpersubstanz ändern? Ob das wirklich mit ein paar Löffel Eiweißpulver so schnell geht? Natürlich nicht.

Tatsächlich geht es um etwas ganz anderes: Es geht um die Ihnen erstmals gebotene Möglichkeit, das so häufige Drama täglichen Leides zu beenden. Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Allein der Gedanke, dass es diese Möglichkeit gibt, ist schon der halbe Weg zur Heilung.

Vorher waren Sie gefangen in Hoffnungslosigkeit. Drohmedizin.

PS: Halten Sie für übertrieben? Na, in der mail wird auch der Hausarzt zitiert:

  • „Eisenspritzen völlig überflüssig“. Bei Ferritin 14!!! (mein Wert nie unter 300. Sonst hätte ich mich nie nach Hawaii getraut).
  • „4 Eiweißshakes am Tag? Das ist zu viel! Das bekommen Sie auch, wenn Sie vernünftig essen“.

Solche Kollegen kann man nicht überzeugen. Denen fehlt die persönliche Erfahrung, die Messung. Ich verstehe IHRE Situation sehr wohl.

 
 

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