Zähneknirschen

15.11.2011
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... besonders nächtliches, führt zu Zahnfleischschwund. Zu Parodontose. Klar: Der enorme Druck, das anhaltende Zusammenpressen der Zähne fördert nicht gerade die Durchblutung des Zahnfleisches. Im Gegenteil. Abhilfe ist klar: Knirscherschiene.

Vom Zahnarzt angepasst. Soll "den Druck entlasten". O sancta simplicitas! Immer an den Symptomen herumdoktern. Weshalb nicht an der Ursache? Kommt mir vor wie die Bewältigung der Schuldenkrise. Statt Schulden einfach nicht zu machen ... nun gut.

Weshalb knirscht der Mensch mit den Zähnen? Kann jeder von uns ganz leicht selbst herausfinden. Tun Sie's einfach mal. Ein bisschen länger. Dann merken Sie: Zähneknirschen ist ein Ableitungsventil für zu starke Anspannung. Wenn Sie wollen: Stress. Es fehlt die innere Ruhe.

Damit kennen wir auch die Abhilfe: Es gibt ein Salz, genannt das Salz der inneren Ruhe. Nennt sich Magnesium. Und tatsächlich: Mit genügend Magnesium im Blut (beachten Sie bitte diese Wortwahl) kehrt innere Ruhe ein, Sie entspannen sich und ... brauchen keine Beißschiene. Bekommen keine Parodontose. Und lernen erneut: Das Leben ist einfach.

Woher wir das alles wissen? Von der Kuh. Jeder Bauer weiß Bescheid. Tierärzte sowieso. Ich zitiere einfach mal:

"Kühe mit leichtem Magnesium-Mangel zeigen Symptome wie nervöses Verhalten, Muskelzittern...Die Anzeichen eines gravierenden Magnesium-Mangels sind Zähneknirschen..."

Wie hilft man der Kuh gegen Zähneknirschen? Magnesium wird zugefüttert. 2,5 g je kg Trockensubstanz. Für Kühe - interessant: Nicht für den Menschen - gibt es übrigens einen Schnelltest für die Magnesiumkonzentration im Harn. Von der Firma Merck.

Kühe bekommen Magnesium. Der Mensch eine Knirscherschiene. Lächeln Sie auch gerade?

 

 

 

 
 
 

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