Zauberwort „einfordern“

02.01.2019 | Strunz
 

Stammt von einem Arzt. Der doch tatsächlich behauptet, dass die Patienten - mehr und besser informiert durchs Internet - in Zukunft

von den Ärzten eine wirklich
gesundheitsförderliche Behandlung einfordern werden.

Au weia. Times are a´changing. Da kommt Schlimmes auf uns 450.000 deutsche Ärzte zu. Patienten werden Forderungen stellen. Nicht nach einer Behandlung, nicht nach einer Tablette, sondern nach einer

gesundheitsförderlichen Behandlung.

Die Behandlung soll also in Gesundheit, in Wohlbefinden münden. Was für ein Anspruch! Haben Sie den in der Uniklinik? Haben Sie diesen Anspruch beim Facharzt? Die heutige Schulmedizin kann allenfalls versuchen, sich Mühe geben, meist etwas verstaubtes Wissen anzuwenden. Jeder von uns ist Experte auf diesem Gebiet. Jeder von uns hat einen oder mehrere Arztkontakte hinter sich. Idee: Ich berichte einmal von meinen Rollstuhl-Monaten, von meinen Schmerznächten, von meinen 18 Operationen… und was ich dabei alles von tüchtigen, wohlmeinenden Kollegen hören durfte. Wenn man ´s langsam, bedächtig hinschreibt: niederschmetternd. Aber viele von Ihnen wissen auch Bescheid.

In diesem Sinne die mail von heute:

Danke…

    • Für Ihre Bücher, für Ihre täglichen News - insgesamt also für Ihr Wissen und Ihre immer wieder neuen Erkenntnisse.
      Dadurch habe ich mein Leben sehr positiv verändern können. Ich ernähre mich jetzt artgerecht, mache Sport und fühle mich wohl!!

 

    • Anlass und Auslöser war bei mir ein verschleppter Infekt, durch den ich mehrere Monate nicht arbeitsfähig war. Mein langjähriger Hausarzt hat mir irgendwann nicht mehr geglaubt und "es" auf die Psyche geschoben.

 

    • Durch Ihre Literatur habe ich in meiner unmittelbaren Umgebung einen Arzt gefunden, der auch orthomolekularmedizinisch arbeitet. Nach Blutmessung und Nährstoffinfusionen (!!!) bin ich jetzt "wieder oben auf"! Mein jetzt neuer Hausarzt war übrigens begeistert, dass ich mich belesen hatte und schon so viel weiß - im Gegensatz zu meinem alten, der meinte, ich solle nicht so viel im Internet lesen.

 

  • Mein neuer Hausarzt bedauert allerdings, dass er hier in der Region kaum kollegialen Austausch hat und für Weiterbildungen weite Wege auf sich nehmen muss. Aber er sagt auch, dass in Zukunft die Menschen sich immer mehr im Internet belesen und von den Ärzten eine wirklich gesundheitsförderliche Behandlung einfordern werden.

 

Infekt? Kann nur ein Virusinfekt sein. Tricky. Kann nur durch ein kompetentes Immunsystem besiegt werden. Und wie macht man das? Heute noch blankes Unwissen in meiner Universitätsklinik. Weiß ich. Die medizinische Wissenschaft ist selbstverständlich weiter.

    • Wir wissen um die Rolle von Aminosäuren. Von Eiweiß. Das Immunsystem besteht ausschließlich (!!!) aus diesen Stoffen.

 

    • Und funktioniert mit Vitaminen und Co. Katalysatoren. Deswegen essentiell. Ein Wort, das auch heute noch nicht annähernd verstanden wird.

 

Googeln Sie doch einmal "Interferon". Sie werden lernen, dass dieser körpereigene Wirkstoff Viren in der Zelle an der Vermehrung hindert. Die Replikation stoppt. Ein Zauberstoff. Zwei Arbeitsgruppen in Tel Aviv haben längst bewiesen, dass Vitamin D in der richtigen Dosis genau diesen Zauberstoff stimuliert, freisetzt.

Vitamin D also ist hochwirksam gegen einen viralen Infekt. Der hier "auf die Psyche" geschoben wurde. Ja, mei…

Ein Wort zur Weiterbildung. Zum "kaum kollegialen Austausch": selbst ist der Mann. Der Herr Kollege sollte sich hinsetzen, und genau wie ich täglich über neueste Erkenntnisse der Medizin berichten. Er würde feststellen, dass er sehr viele Kollegen erreicht. Schließlich bekomme ich täglich Rückmeldungen von Ärzten. Und Weiterbildung? Hab ich jedenfalls längst in meine eigenen Hände genommen.

Hilfreich hier Ehrgeiz, Penetranz, Ausdauer. Kann man üben, kann man trainieren. Wissen Sie wo? In der Lavawüste von Hawaii. Der Satz ist todernst gemeint und betrifft jeden (ausnahmslos jeden) von Ihnen.