Zufall?

09.09.2010
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Gibt es nicht. Während ich dies diktiere, strampelt soeben ein Patient auf dem Spiroergometer. Und der hat mir soeben erzählt von einem Freund aus dem Schwarzwald, der mit Magenkrebs aus der Klinik zum Sterben nach Hause entlassen wurde. Herbst 2009. Heute arbeitet der Mann wieder.

Was hat er gemacht? Vitamin C Infusionen und absolut (absolut!) keine Kohlenhydrate. Als sterbender Mensch. Jetzt lebt er wieder. Was soll ich dazu sagen.

Deswegen erneut aus dem spannenden Interview mit Dr. Coy. Bitte überdenken Sie, was Sie hier lesen:

Frage: Wenn Ihre These vom TKTL1-Stoffwechsel als Nährboden für eine aggressive Krebsentwicklung richtig ist, müsste dann nicht in Bevölkerungsgruppen mit traditionell kohlenhydratarmer Ernährung (z.B. Eskimos) Krebs selten anzutreffen sein?

Dr. Coy: Genau! Krebs bei Eskimos, also ursprünglich lebenden Inuits, gab es nicht und gibt es nicht. Diese ursprünglich lebenden Jäger ernährten sich hauptsächlich von tierischem Öl, Fett und Eiweiß. Erst als deren Lebensraum erschlossen wurde und ihnen die westliche Ernährung schmackhaft gemacht wurde, kamen Karies, dann Krebs und Diabetes. Eine ähnliche Entwicklung hat auch Albert Schweitzer Anfang des 20. Jahrhunderts erlebt, als er in Afrika zu therapieren anfing. Ihm ist aufgefallen, dass zunächst keine Krebspatienten unter seinen Patienten waren. Erst als diese von den Kolonialherren mit Weißbrot, Mehl und Zucker versorgt wurden, hat sich nach gewisser Zeit das Krebsproblem eingestellt. Bei noch immer ursprünglich lebenden Jäger- und Sammlergesellschaften kann man heute noch sehen, dass zwar lokal begrenzt wachsende Tumoren vorkommen, doch der Übergang in invasive, metastasierende Tumoren - also Krebsgeschwüre aufgrund der Glukoserestriktion nicht möglich ist.

Meine Frage: Lesen Sie jetzt nur oder ... handeln Sie schon?

 
 
 

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