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Zufriedenheit und Wohlbehagen

27.07.2020 | Strunz
 

Lassen Sie uns für einen Moment unsere eigenen Molesten vergessen. Gucken wir mal über den Tellerrand, schauen wir auf Europa, auf die ganze Welt. Heute leicht möglich dank Internet. Für mich tagtäglich ein großes Wunder. Auch Sie staunen freilich mit mir über dieses Universum an Leid, Ärger, negativen Gedanken, die man hier mit einfachem Mausklick entfesseln kann. Resultat dieser dokumentierten Denkweise? Erfahren Sie dort ebenfalls. Genauso wie aus Fernsehen und Zeitungen:


Krieg, Leid, Tränen, Hunger, Not, Flüchtlingselend, bittere Armut (kurz einhalten, über das Wörtchen „bitter“ nachdenken).


In uns, in jedem Menschen steckt der Wunsch nach Veränderung. Nach Besserung. Nach Hilfe. Nach Abhilfe und Trost. Keiner von uns ist „kalter Egoist“. Wir alle möchten sehr wohl helfen. Dem Mitmenschen.


Erkennbar bei jedem Spendenaufruf. Aber auch bei den Geld-Umschicht-Programmen in Europa, beim Umgang mit der Flüchtlingskrise.


Dahinter steht doch zunächst der Wunsch und Wille, zu helfen.


Sie kennen meinen Gedanken: Wenn du helfen willst, wenn du verbessern willst, wenn du deinem Mitmenschen Gutes tun willst…, dann fang bei dir selbst an! Das ist, wenn Sie so wollen, der humanistische Hintergedanke hinter der Blutanalyse, hinter meinem Programm „Bewegung – Ernährung – Denken“.

JETZT KOMMT`S: Stoße ich auf ein paar rührend schlichte, einfache Gedanken von Harald Martenstein. Den sollten Sie kennen. Gilt vielen als „Deutschlands wichtigster Kolumnist“. Wöchentlich im Zeit-Magazin. Die Gedanken sind so klar, so anrührend:


„Wie wäre es, wenn alle Leute freundlich und höflich miteinander umgehen würden? Es ist nicht zu bezweifeln, dass damit eine gewaltige Verbesserung der Lebensqualität verbunden wäre, UND ZWAR FÜR ALLE.


Diese eine, schlichte Veränderung würde in Punkto Zufriedenheit und Wohlbehagen mehr bringen als die meisten Reformen der letzten 20 Jahre. Kein einziges Zukunftsproblem wäre gelöst, aber jedes dieser Probleme ließe sich leichter ertragen“.


Da steht nicht „Glück“, da steht „Zufriedenheit und Wohlbehagen“. Ein kluger Mann, dieser Martenstein. Und dass man durch höflichen Umgang mit dem Mitmenschen nicht nur dessen Wohlbehagen, sondern auch die eigene Zufriedenheit fördert, leuchtet ebenfalls ein. Aber weiter:


„Das, was die Menschen an der untergehenden bürgerlichen Welt am meisten vermissen werden, sind die bürgerlich Tugenden.


Höflichkeit, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Geduld, Pünktlichkeit, Fleiß“.


Wir sprechen soeben über die Basis friedlichen Zusammenlebens. In einer zunehmend übervölkerten Welt. In welcher sich Hass, Gemeinheit, Gewalt ausdrückt im beispielsweise Syrienkrieg genauso wie im alltäglichen Rassismus….

Jetzt könnte man Martenstein naiv nennen. Das ist, glaube ich, gerade der Mann nicht. Lesen Sie doch einfach mal seine in Büchlein zusammengefassten Kolumnen. Da gehen einem die Augen auf. Der denkt ein bisschen mehr über gesellschaftliche Zusammenhänge nach als unsereins….


NUR: Fromme Wünsche, die Sie da oben lesen. Selbstverständlich verstehen wir alle, dass Martenstein recht hat. Aber wie soll das gehen?


Kann ich Ihnen sagen. Ihren täglich aufgestauten Hass, Ärger, Neid könnten Sie wegrennen. Täglich. Täglich 10km. Wenn Sie wollen, auch 30 km (doch, doch, gibt es). Da werden Sie mit Sicherheit ruhiger. Sind den Frust ein bisschen los.


Und würden auf dem Umweg über ausgeschüttete Endorphine (Sie erinnern sich? bestehen aus Aminosäuren), über dem Verschwinden Ihrer Kreuzschmerzen, Ihrer Kopfschmerzen, und über der automatisch korrekteren Kost (somatische Intelligenz) ein etwas verträglicherer Mensch.


Der dann möglicherweise mit seinen Mitmenschen ein wenig freundlicher und höflicher umgehen würde.


Wenn Sie so wollen: Hinter den klugen, so naiv scheinenden Worten Martensteins steht also wieder das Programm „Bewegung – Ernährung – Denken“. Wer hätte das gedacht…!


Na, Sie! Sie täglicher Läufer! Ihnen kommen solche Gedanken spontan.

 
 

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