Zum Mitlachen

25.01.2011
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Aber nur dann, wenn Sie keinen Hund im Haus herumspringen haben. In diesem Fall bitte nicht weiter lesen. Sonst aber darf ich Sie einladen, einen tiefen Blick in die verkrüppelte Gedankenwelt von uns Menschen zu werfen. Es geht schlicht und einfach um Tierfutter. Um die Ernährung unserer Hunde. Um Fertigfutter.

"80-90% aller Hunde erhalten Fertigfutter. "Komplett" und "Ausgewogen" sagt die Werbung und auch Tierärzte empfehlen es. Diese empfehlen vor allem jene Marke, die sie auch selbst verkaufen.

Inhaltstoffe von Fertigfutter sind in erster Linie Getreide, allerdings in der Regel solches, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist. Sämtliche großen Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Nahrungsmittelkonzernen. Die Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie sollen ja gewinnbringend verwertet werden.

Das wären schimmliges und verfaultes Getreide, chemisch behandelt, abgelaufene Verkaufsware inkl. Verpackung. Abfälle aus der Zuckerindustrie, Abfälle von Gasthäusern, Fritierfett usw.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind z.B. Schlachtabfälle, Federn, Füsse, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen inkl. Flohhalsband und Hundemarke.

Das ganze wird auf bis zu 250° unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen, weil natürlich die meisten Vitamine und Spurenelemente, die je mal drin waren, zerstört wurden.

Kommerziell hergestelltes Fertigfutter wurde nicht entworfen, um die Bedürfnisse unserer Haustiere in optimaler Art und Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten.

Damit dieser ganze Abfall nicht gleich Füße bekommt, müssen natürlich Konservierungsmittel zugesetzt werden. Übrigens die Konservierungsstoffe, die in den Rohstoffen vor der Verarbeitung schon drin sind, müssen von den Herstellern nicht deklariert werden.

In den Deklarationen von Fertigfuttern lesen wir z.B. 22% Protein, 10% Fett, 25 % Kohlenhydrate und 40% Feuchtigkeit. Eine Schuhsohle und Motorenöl ergeben einen ähnlichen Prozentsatz von Protein und Fett. Wichtiger ist jedoch die Verdaulichkeit bzw. die biologische Verfügbarkeit, das was der Hund wirklich verwerten kann.

Vorteile von Fertignahrung sind: Es ist praktisch und bequem.

Nachteile sind: Es ist unnatürlich, ungesund und reduziert gemäß Aussagen von Tierärzten die Lebensspanne um durchschnittlich 5 Jahre. "

Mit Tiermedizin und Tierernährung beschäftige ich mich recht intensiv. Wissen Sie weshalb? Weil Tiere keinen Krebs bekommen. Weil Tiere keinen Herzinfarkt bekommen. Weil Tiere nicht depressiv werden. Wie ich immer behaupte. Und Sie mir immer und immer wieder widersprechen. Und mir dann von Ihrem Hund erzählen.

Da kocht es in mir. Lesen Sie diesen Artikel doch bitte noch einmal. Unter dem Aspekt: Mein Hund muss doch umzubringen sein ...

 

 
 
 

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