Zuversicht

10.03.2008
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ist so ein Zauberwort aus der positiven Psychologie. Also das Gefühl, vor einer guten Zukunft zu stehen. Fest daran zu glauben, dass Pläne gelingen, Vorsätze umgesetzt, Probleme überwunden werden.

Psychologen wie Prof. M.Jerusalem, Uni Berlin, sprechen hier von "positiven Illusionen" oder "Über-Optimismus" und meinen die ach so bekannte rosarote Brille.

Wer die trägt, sieht alles in positives Licht getaucht. Eine Täuschung? Sicherlich. Das verblüffende aber ist: der Blick durch die rosarote Brille färbt die Wirklichkeit nicht nur schön - sondern verändert sie tatsächlich.

Verändert Sie!

Ehepaare, die sich selbst gegenseitig überhöhen, jeweils den anderen auf den Sockel stellen, sind die glücklichsten Paare. Kann ich ausdrücklich und in tiefem Ernst bestätigen. Und daher empfehlen.

Sportler, die sich selbst als unschlagbar empfinden, erzielen tatsächlich überdurchschnittliche Leistungen. Kann ich selbst ausdrücklich und in tiefem Ernst bestätigen.

Und Krebspatienten, die fest davon überzeugt sind, Ihre Krankheit besiegen zu können, haben die größten Chancen. Wird Ihnen Lance Armstrong aus sicherem Wissen heraus bestätigen.

Wieder Professor Jerusalem: "Eine gewisse Selbstüberschätzung hilft, uns weiter zu entwickeln. Wir mobilisieren all unsere Kräfte und wachsen so in das hinein, was wir uns vorgenommen haben".

Dieses Zauber-Gefühl "Zuversicht" kann man lernen. Durch Übung. Beginnen Sie mit dem Wort Achtsamkeit. Weiterführende Gebrauchsanweisung im "Praxisbuch Mentalprogramm". Neu diese Woche bei heyne.

Denn merke: die guten Dinge, die uns widerfahren, sind in der Regel die Folge einer positiven Lebenseinstellung, nicht ihre Voraussetzung.

Die Folge einer positiven Lebenseinstellung! Das haben Sie selbst in der Hand.

 
 
 

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