Zwei Bananen

17.01.2011
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sind schuld an Gewichtszunahme, Muskelschwund, Gehirntumor, Gedächtnisverlust, geistige Behinderung, Schwindelanfälle, Geburtsfehler. Können Sie nachlesen bei www.zentrum-der-gesundheit.de.

Freilich steht dort statt "zwei Bananen" das schreckliche "Aspartam". Wie so häufig, wissen hier selbsternannte Experten nicht, wovon sie sprechen.

Denn vergleichen wir doch einmal Aspartam mit Bananen, oder Orangensaft, oder Tomatensaft, oder Eiern. Lassen Sie sich einfach überraschen von ... Fakten:

Phenylalanin Asparaginsäure Methanol
Aspartam-Getränk 90 mg 72 mg 18 mg
Gekochtes Ei 334 mg 632 mg ---
Banane 58 mg 146 mg 21 mg
Orangensaft 24 mg 180 mg 23 mg
Apfelsaft --- --- 29 mg
Tomatensaft 58 mg 346 mg 107 mg

Getränke sind immer 375 ml. Sie erinnern sich: Aspartam besteht aus zwei Aminosäuren. Die stehen da. Und die finden Sie auch in der Banane. Das wirklich gefährliche am Aspartam, laut sämtlicher warnender Literatur ist natürlich das Abbauprodukt Methanol. Das klingt schon so gefährlich. Ist es auch. Reine Dosisfrage.

Ist gefährlich nur für Menschen, die von der Natur nichts wissen. Die nicht wissen, dass im Tomatensaft sechs mal mehr Methanol enthalten ist, verglichen mit Cola light.

Das ganze Thema versteht man nur vor dem Hintergrund, dass Aspartam die Zuckerindustrie Milliarden Dollar gekostet hat. Dass dann die Zuckerindustrie sich mit Händen und Füßen wehrt, ist verständlich. Sich wehrt nach dem Motto "irgendetwas bleibt schon hängen". Hat sie ja auch geschafft.

Quelle: Magnuson and Kantor, Uni Maryland, 2008

PS: Die WHO als oberste Instanz versieht Aspartam mit dem höchsten Unbedenklichkeitsstatus für Lebensmittel "GRAS".

 
 
 

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