Vitamine

Gesund und fit mit Vitaminen

Wie viele Vitamine brauchen Sie?

Genau lässt sich der individuelle Vitaminbedarf nicht berechnen. Jeder Mensch lebt anders, steht unter anderen Belastungen und hat bestimmte genetische Voraussetzungen. Auch die Millionenvon Stoffwechselabläufen, an denen Vitamine beteiligt sind, lassen sich kaum berechnen. Unsere höheren Vitaminempfehlungen beinhalten einen größeren Sicherheitspuffer als die Empfehlungen, die Sie vielleicht von Ihrer Saftflasche kennen.

» Die wasserlöslichen B-Vitamine
Vitamine und Dosierung
nach Dr. Strunz
und A. Jopp
Funktionenenthalten in
Vitamin B1
(Thiamin)
10-40 mg
Energiegewinnung aus Kohlenhydraten; Nervenübertragung, Aufbau von Nervenleitstoffen Bierhefe, Weizenkeimen, Sonnenblumenkernen, Haferflocken, Bananen
Vitamin B2
(Riboflavin)
10-40 mg
Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten; erhält Schutzschicht der Nerven Bierhefe, Hühnerbrust, Weizenkeimen, Pilzen, Spinat, allen Milchprodukten
Vitamin B3
(Niacin)
50-200 mg
Energiegewinnung; Aufbau von Proteinen und Fetten bei der Zellteilung; Reparatur der Erbmasse Bierhefe, Erdnüssen, Kaffee, Hühnerbrust, Sardinen, Natureis
Vitamin B6
(Pyridoxin)
10-40 mg
Auf- und Abbau von Eiweißstrukturen aller Körperzellen; Abbau von schädlichem Homocystein Lachs, Hühnerbrust, Avocados, Zucchini, Bananen, Vollkornprodukten
Pantothensäure
10-30 mg
Energiestoffwechsel; Vorstufe für Cholesterin, Sexual- und Wachstumshormone; beteiligt an der Vitamin-D-Produktion; wichtig für Haarwachstum und Stoffwechsel der Hautzellen Pflaumen, Wassermelonen, Brokkoli, allen Pilzen, Vollkornbrot
Biotin
100 µg
Energiegewinnung und Regulierung des Blutzuckers; Aufbau von Fettsäuren; Regulierung des Fettgehalts der Haut; Schwefeleinbau in Nägel und Haare Bierhefe, Eigelb, Soja, Nüssen, Pilzen, Naturreis, Bananen
Folsäure
400-1000 µg
Aufbau der Erbsubstanz; Zellteilung, Wachstum; Blutbildung; Schleimhauterneuerung; Abbau von schädlichem Homocystein; Produktion von Nervenleitstoffen Bierhefe, Weizenkeimen, nicht erhitztem grüner Blattgemüse, Endivien, Fenchel, Haferflocken
Vitamin B12
(Cobalamin)
5-15 µg
Aufbau der Erbsubstanz; Zellteilung; Blutbildung; Bildung der öligen Nervenschicht; Produktion der Nervenleitstoffe aktiviert Folsäure nur in tierischen Produkten: Muscheln, Krebs, Fischen, Fleisch, Ei, Milch und Milchprodukten
Zu viele wasserlösliche B-Vitamine werden ausgeschieden. Schädliche Überdosierungen sind nicht möglich.
» Die Antioxidanzien
Vitamine und Dosierung
nach Dr. Strunz
und A. Jopp
Funktionenenthalten in
Vitamin C
(Ascorbin)
1000-2000 mg
Als Antioxidanz: schützt alle wasserhaltigen Zellteile, andere Vitamine und Eiweißbausteine vor freien Radikalen
Im Stoffwechsel: beteiligt an 15 000 Stoffwechselabläufen und an der Produktion von Hormonen, Nervenbotenstoffen, Kollagen; unter- stützt Fettverbrennung; aktiviert die Entgiftung der Leber; bindet sich an Schwermetalle; verhindert die Umwandlung von Nitraten in krebserregende Nitrosamine
Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kiwi, Erdbeeren
Vitamin E
(Tocopherol)
100-400 mg
Als Antioxidanz: schützt alle fetthaltigen Biomembranen, Zellteile, Immunzellen, Nervenzellen, Gehirnzellen, Blutkörperchen, Blutfette, Hormone, Botenstoffe sowie andere Vitamine vor Angriffendurch freie Radikale
Im Stoffwechsel: aktiv im Immunsystem, dem Proteinstoffwechsel, beim Zellaufbau und beim Bau der Erbsubstanz
Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Erdnüssen, Fenchel
Karotinoide und andere bioaktive Substanzen mind. 5 Portionen Obst und Gemüse Sind teilweise Provitamine. Als Antioxidanzien: schützen bestimmte Organe wie Haut, Lunge, Augen, Vitamine, Eiweiße, Zellteile, und Erbmaterial vor freien Radikalen. Sie zerstören schädliche Bakterien, Viren, Pilze und unterbinden das Krebszellwachstum. Sie aktivierendas Immunsystem und verbessern die Immunantwort Obst und Gemüse
Die Antioxidanzien können in den angegebenen Mengen auch bei einer täglichen, langfristigen Zufuhr nicht überdosiert werden.
» Die fettlöslichen Vitamine A, D und K
Vitamine und Dosierung
nach Dr. Strunz
und A. Jopp
Funktionenenthalten in
Vitamin A (Retinol)
1000 µg oder Provitamin A aus Karotinoiden
6-10 mg
Gesunde Haut und Schleimhäute; Herstellung des Sehpurpurs für hell/dunkel und Nachtsehen; Herstellungs von Geschlechtshormonen; gegen Krebszellwachstum; steigert Immunzellproduktion Vitamin A: Leberwurst, Butter, Hühnereiern, Milch
Provitamin A: Möhren, Feldsalat, Grünkohl, Spinat, Paprikaschoten, Aprikosen
Vitamin D
(Calciferol)
5-10 µg
Knochenstoffwechsel; reguliert Kalziumhaushalt; aktiv im Immunsystem. Hauptquelle: Eigenproduktion der Haut durch Sonneneinstrahlung Heringen, Sardinen, Lachs, Eiern, Butter
Vitamin K
(Phyllochinon)
100-200 µg
Kalziumeinbau in Knochen; Blutgerinnung Blattsalaten, allen grünen Gemüsen
Die angegebenen Dosierungen für die fettlöslichen Vitamine A und D sollten nicht überschritten werden.