Forum: Bluttuning - Herzrhythmusstörungen weg

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Klaus H. 7 Kommentare Angemeldet am: 26.05.2020

Ich fasse mich kurz: Bin Top-gesund,sportlich unterwegs. Vor 2,5 Jahren Umstellung auf ketogene Ernährung (Achtung: die Nieren scheiden mehr Salz aus, das war wohl der Grund). Zusätzlich Jod-Hochdosistherapie und Corona-Impfung. Vor 2 Jahren beginnende HR-Störung. Jod abgesetzt. Mangels ausreichender Kenntnis Verdacht auf Jod-Überdosierung, Impfung, NaCl-Mangel, Kalziummangel, Magnesiummangel und Kaliummangel. Leider ist der Doc nicht mehr zu konsultieren. Nach Rat von Dr. Strunz Kalium substituiert ABER auch die ganzen anderen Sachen. Kalium ist Achterbahn gefahren aufgrund der Wechselwirkungen. Ergebnis meiner Bemühungen immer erst nach 3 Monaten Bluttest erfahren. Nun endlich nach 2 Jahren Selbstversuch seit 4 Wochen keine Rhythmusstörungen mehr, nachdem ich wirklich nur Magnesium 1,2 G/Tag und bis zu 12 Kalinor/Tag = 3,6 G Kalium eingenommen habe !!! Da hilft einem niemand und man geht auf eigenes Risiko. Das ganze hat dann noch 3 Monate gedauert. Ein Tip für alle Leidensgenossen/-innen: im Akutfall helfen 750mg Magnesiumcitrat +1,5 Gramm Kaliumcitrat aufgelöst in Wasser auf leeren Magen. In 80 % der Fälle Wirkung nach 1 Stunde. Ich hatte bis zu 3 x die Woche HR-Störungen, Dauer 12 Stunden, hab also etwas Erfahrung. Leider gibt es in Berlin wenig kompetente Ärzte und sie versuchen, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Kommentar des Kardiologen: Machen Sie sich keine großen Hoffnungen mit Kaliumsubstitution. Danke Dr. Strunz, dass Sie mir Kardiologe, Ablation und die restliche Odyssee mit Dilettanten erspart haben ! ("Strunz ist um Welten besser als der Rest der Ärzte" Zit. Wunder d. Heil., S.209.). Meine sportliche Leistung schwingt sich zu neuen Höhen auf. Neulich nach 3.000 m Schwimmen, noch Kraft ohne Ende. Auch Dank Umstellung auf Fettverbrennung. Lasst Euch nicht entmutigen ! Klaus Hi.

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Klaus H. 7 Kommentare Angemeldet am: 26.05.2020

Die Ernährungsumstellung geschah übrigends auf pers. Anweisung des Doc. 

Es muss das teure Kalinor sein (Kaliumchlorid). Ich habe wohl gelesen, dass es auf das intrazelluläre Kalium ankommt. Das billige Kaliumcitrat hilft nicht auf Dauer, nur kurzzeitig. Die Erfahrung hat auch Wochen/Monate gebraucht.    

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Thomas V. 6751 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Klaus, ich sehe es wie du! Machte die selbe Erfahrung. Bei mir war es Omega3, bei meiner Frau Kalium, bei anderen ist es Magnesium.

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Carmen E. 164 Kommentare Angemeldet am: 19.04.2021

Super Klaus!!!

genau so, kenne ich. Es gab Zeiten, da wurde ich gegen halb fünf von Herzklabaustern geweckt, der Hausarzt schüttelte auch bedenklich den Kopf bei 270 oder 240 Gesamtcholesterin. (Triglyceride haben ihn gar nicht interessiert) Dann kamen peu-a - peu meine "Forschungen" weil ich weder Sartane noch Cholesterinsenker wollte usw.

So ging es dann runter mit Gewicht, erste Maßnahme war kein Getreide und die tägliche Strunzsche Motivation. Cholesterin ist bei 208 (mir eigentlich zu wenig:-)) Blutdruck super, keine Rhythmusstörungen mehr. Wollte im nächsten Anlauf dann mein Knie in Ordnung bringen lassen....es ärgert mich. Der Ausgleich von Mg/Kalium, Zink (ich war auch Allergikerin), Jod, B-Komplex (Risikofaktor Lipo-a, also wichtig) Omega 3,Vitamin E, Selen, Kupfer, SAMe......ist mir allemal lieber als all die Wunderpillen der Pharmaindustrie.

Übrigens liebte ich Butterbrezel, jeder der in Süddeutschland lebt oder gewohnt hat kennt das, wenn er einen guten Bäcker hat. Zunehmend bekam ich aber nach dem Genuss dieser Kindheits"tröstung" auch Herzklopfen. Es hat ne Weile gedauert, bis mir die Ursache klar wurde. Manchmal, ich gebe es zu, wäre es ein "Pflaster", aber ich lass es, denn das Ergebnis schreckt mich mehr.

Fakt ist, man muss eben selbst suchen und forschen oder jemanden finden, der Ahnung hat....na ja,  und: machen

 

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo Carmen,

ja, ich bin auch in Süddeutschland aufgewachsen und bei der Erwähnung von Butterbrezel (mittags auf leeren Magen) läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Weißt du eine Erklärung für Herzklopfen als unmittelbare Folge von Butterbrezelgenuss?

Klaus, sehr interessant, danke für den Tipp. Meiner Mutter, inzwischen 88, geistig noch ganz fit, aber sonst ziemlich am Ende, kann ich leider mit derartigen Tipps nicht kommen ...

VG Uli

 

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Klaus H. 7 Kommentare Angemeldet am: 26.05.2020

Danke für Eure Rückmeldungen. Noch ein Hinweis zur Dosierung. 750 gm Magnesiumcitrat bezieht sich auf das Molekürgewicht des Magnesiums im Magnesiumcitrat. Also immer genau die Verpackung lesen. Die Menge an Pulver ist ungefähr jeweils ein leicht gehäufter Teelöffel. Man kann täglich 4 Gramm Kalium aufnehmen, also bei mangelnder Wirkung etwas die Dosis erhöhen. 

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Elli W. 276 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Klaus,

toll, was Du da geschafft hast! Darf ich noch eine Frage zum Kalium stellen? 4g Kalium ist ja die Tagesdisis gemeint. Nun weiß ich aber nicht, wieviel Kalium ich schon im Essen habe. Mit viel Grünzeug, ja... esse ich. Aber heute weiß ja keiner mehr genau, wieviel da wirklich noch drin ist. Oder ist das Kalium nicht von dieser Verarmung betroffen und man könnte rechnen?

Da ich ja nicht ständig nachmessen kann, hab ich immer Angst, zuviel zu nehmen. Merkt man irgendwie, wenn es zuviel ist?

Nur zur Ergänzung: Herzrythmusstörungen hatte ich noch nicht, aber mein Kaliumwert war in allen Laboruntersuchungen nie üppig, trotz des vielen Gemüses.


VG Elli

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Rainer 121 Kommentare Angemeldet am: 18.08.2021

Hallo Klaus,

besten Dank für die sehr interessanten Informationen. Wegen regelmäßigem nächtlichen Vorhofflimmern arbeite ich mich schon seit mehreren Monaten durch die Veröffentlichungen zum Thema "auf natürliche Weise Vorhofflimmern stoppen/verhindern). Deinem Eindruck bezüglich ärztlichen Rates hierzu (mit Ausnahme von Dr. Strunz) habe ich nichts hinzuzufügenfrown.

Darf ich fragen, ob es sich bei deinen Herzrhythmusstörungen auch um Vorhofflimmern gehandelt hat oder "nur" um Extraschläge ("vor"- und "nach"-zeitg)?

Bezüglich Kalium möchte ich aus meinen "Studien" (auch in ausländischen Quellen) folgendes ergänzen: Wegen der sogenannten "Natrium-Kaliumpumpe", die Magnesium benötigt, muss man drauf achten, dass kein Magnesium-Defizit besteht, weil danndie Kaium-Substitution nicht wunschgemäß funktoniert.

Wenn Kaliumchlorid bei dir nötig und wirksam ist: wunderbar. Ich hatte damit leider Magenprobleme und bin nach Hinweisen hier im Forum auf kaliumreiche Lebensmittel umgestigen, auch wenn ich an eine vergleichbare Wirkung nicht geglaubt habe. Aber ich komme mit 3x3 Trockenaprikosen und 1 Glas Tomatensaft auf 4, 5 bis 5,5 mmol/l Kalium (nehme allerdings ein "kalimumsparendes" Blutdruckmittel, was jedoch nicht zu genügend hohen Werten (laut Dr. Strunz 5, 5 mmol/l geführt hat. Aktuell messe ich mit dem leider teuren Horiba Potassium Meter selber (Speicheltest). Dies scheint auch zuverlässig zu sein, wenn ich´s mit dem Bluttest im Labor vergleiche.

Nach wie vor im Dunkeln ist für mich die Frage, ob man von dem Blutkalium auf das intrazelluläre Kalium, das ja den größten Teil ausmacht und für das Herz auch sehr bedeutsam ist, schließen kann.

Viele Grüße

Rainer

 

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Heidrun S. 46 Kommentare Angemeldet am: 28.02.2020

Hallo und guten Morgen Klaus....danke für Deine offenen Worte!

Ich musste vor einem Jahr genau diese Ablation machen lassen...es ging nicht anders,da täglich ganz schlimme Störungen.

Halte mich jetzt auch genau an dieses Buch von Dr. Strunz und habe es damit im Griff...hätte ich mir alles ersparen können!!!

Habe noch einen Tip und der wirkt bei mir besonders gut: 3 Eßlöffel Kokosöl verteilt auf den Tag !

Versuche es einfach ,kannst nichts falsch machen.

 

Herzliche Grüße von der Heidrun

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Klaus H. 7 Kommentare Angemeldet am: 26.05.2020

Hallo Elli,

ich hatte es auch mit 2 Bananen und 2 Glas Tomatensaft pro Tag probiert -ohne Erfolg und abgebrochen nach 3 Monaten. Obwohl meine Hausärztin sagte, sie hätte davon viel Gutes gehört. Es kommt wohl auf den individuellen Stoffwechsel an und vielleicht wirkt Ernährung langfristig gut. Habe die letzten Jahrzehnte täglich eine Banane gegessen und nie Herzrhytmusstörungen gehabt. Erst durch die Ernährungsumstellung und die Hinweise zu Zucker in den Bananen haben dazu geführt, dass ich davor monatelang keine Banane gegessen habe ! Dr. Strunz empfielt Kalinor und nicht Bananen und Tomatensaft zur Behebung der Störung.

Zur Dosis: Leistungssportler nehmen bis zu  4 Gramm ein. Ich habe über fast 2 Jahre quartalsweise Blutuntersuchung machen lassen und verfüge über Zeitreihen. Bei 6 Kalinor/Tag = 1,8 G nimmt mein Kalium um 75 mg/L monatlich zu. Regelmäßige Messung ist also angesagt. Dr. Strunz hat mir, als ich nur routinemäßig bei ihm war, 2 Kalinor/Tag als Basis dauerhaft verschrieben.    

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