Hallo,
brauche mal wieder Euren Rat:
Mein Arzt läßt neuerdings einige Blutwerte hämatokritkorreliert bestimmen. Ich kann damit nicht viel anfangen bzw. bin mir nicht sicher, ob man damit wirklich eine sinnvolle Bewertung der Versorgung mit Mineralsoffen erreicht. Irgendwie sagen mir Werte in mmol/l, die ich dann mit z.B. den Strunzschen Empfehlungen abgleichen kann, immer noch mehr. Diese Werte werden aber gar nicht mehr mitgeliefert.
Daher meine Fragen: Gibt es eine Möglichkeit, aus den hämatoritkorrelierten Werten und der Kenntnis des Hämatokritwertes auf die mg/l o.ä. zurückzurechnen? Ich habe jedenfalls trotz langer Suche nichts gefunden.
Ich habe jetzt die Angaben Magnesium 4% (Zielwert 0-10%), Zink 2% (Zielwert 0-10%). Wäre lt. Labor also i.O.
Allerdings hat ja nun Dr. Strunz andere Zielwerte als die sonst üblichen Laborspannen. Kann ich also mit diesen Prozenten hier überhaupt etwas anfangen?
Mein Hämatokritwert liegt bei 37,5%. Das ist so etwa die Untergrenze dessen, was für Frauen angegeben wird. Hämatokrit gibt ja im Prinzip die "Blutdichte" an. Kann durchaus sein, dass das bei mir so ein "dünnes Blut" ist, denn die Zahl der roten Blutkörperchen ist bei mir meist sehr, sehr niedrig, oft weniger als die angegebene Untergrenze. Heißt ja im Prinzip Blutarmut.
Es kann ja nun durchaus sein, dass für diese wenigen roten Blutkörperchen genug Zink und Magnesium da ist, um es darin zu verteilen. Aber heißt das gleichzeitig, es ist auch insgesamt für alle notwendigen Reaktionen genug da?
Im Prinzip heißt das ja, ein Mensch mit wenig roten Blutkörperchen braucht weniger Magnesium. Kann doch nicht sein - oder?
Mache ich einen Denkfehler?
Wäre für Hilfe dankbar!
Viele Grüße Elli