Forum: Fitness - Impingement-Syndrom

 
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R3D8 61 Kommentare Angemeldet am: 06.11.2020

Ich habe den Newsletter der Akademie für menschliche Medizin abonniert. Da flattert mir heute morgen doch eine E-Mail ins Haus, in der es um orthopädische Leiden geht. Darin wird Burkhard Hock vorgestellt, ein orthopädischer Heilpraktiker und Schmerztherapeut aus Berchtesgaden, Vorreiter einer nützlichen Digitalisierung des Medizinwesens. Auf Basis seiner Datensammlung die Erkenntnis: Ein Beckenschiefstand ist vielfach Ursache von Schmerzen in Gelenken, Wirbelsäule und Muskeln. Hat auch ein 3bändiges Werk Die Orthopädische Hausapotheke verfasst. Zum Hock-Konzept gehört eine umfangreiche Diagnostik, manuelle Behandlungsverfahren und Schmerztherapie.

Geht mir am 2. Advent ein weiteres Licht auf?

Eva V. 59 Kommentare Angemeldet am: 17.02.2016

Die Beratung in Bezug auf die Ausführung der Übungen war super. Für mich war wohl die zu schnelle Erhöhung der Gewichte das Problem.  Dadurch haben sie sich die Faszien derart verspannt, das es zu den Schmerzen kam. 

VG, Eva 

R3D8 61 Kommentare Angemeldet am: 06.11.2020

Ich bin auch lieber auf dem DOY-Tripp. Renne ungern zum Arzt, um vom Gott in Weiß irgend etwas verschrieben zu bekommen. Den Buch-Tipp nehme ich gerne entgegen. Das ist wohl der richtige Lernpfad für mich. Ich wollte eigentlich so eine coole Anatomie-App aus dem Microsoft Store auf meinem weihnachtlichen Gabentisch haben (Atlas der Humananatomie : Körper des Menschen in 3D oder Anatomie & Physilogie : Einführung menschliches Körpersystem). Aber das kann ich ja nochmals überdenken. Diese Anschaffung verschiebe ich lieber auf mein nächstes Leben, wenn ich dann doch mal Medizin studieren sollte, oder auf einen späteren Zeitpunkt, falls ich in einem zukünftigen Schreibprojekt mal einen Arztroman schreibe und dort mit fundiertem Anatomiewissen um mich werfen möchte.

Faszienbälle, -kugeln, -rollen: hatte auch mein Physiotherapeut, setzte sie bei mir jedoch nicht ein. Er machte mal eine süffisante Bemerkung, weil man sie inzwischen auch bei Lidl erhält. In unseren Sitzungen haben wir über Gott und die Welt gequatscht. Leider habe ich ihn damals nicht mehr zum Thema Faszien ausgefragt.

Dann habe ich ja jetzt einige Vorsätze fürs neue Jahr. Na ja, wie heißt es jetzt nach der agilen Transformationen in unserem Haushalt: Ich habe diese Tasks in mein persönliches Backlog aufgenommen, und sie werden im nächsten Big-Room-Planning aufgrund der hohen Prio dann bestimmt in die nächste Etappe reingekippt. Getting things done.

Lilja 19 Kommentare Angemeldet am: 01.09.2020

Mein Mann hatte fast ein Jahr lang große Schulterprobleme nach einer Verletzung beim Wakeboarden (der Arm wurde stark zur Seite gerissen und die Schulter "musste" total blockieren). Er konnte den Arm lange kaum noch heben, Mantel anziehen etc. war echt nicht lustig. Weil nichts (und niemand) geholfen hat, habe ich dann das Buch von Helga Pohl "Unerklärliche Beschwerden" gelesen und ihm dann mit diesem Wissen die verhärteten Faszien massiert. Das hat alles vorgelockert. Danach hat er dann nach Liebscher und Bracht die Schulter-Dehn-Übungen an der Wand gemacht, also direkt im Anschluss. Das war also wirklich alles DIY - entsprechend auf eigene Gefahr. Grundprinzip war natürlich immer ganz behutsam vorzugehen... Es gibt aber wohl auch ausgebildete Therapeuten, die nach Pohl arbeiten, das ist natürlich noch viel besser.

Ich weiß natürlich nicht, ob das bei Impingement-Syndrom auch so hilft, aber das Buch ist äußerst hilfreich, um die Zusammenhänge zwischen Gelenken, Muskeln, Bändern etc. zu verstehen. Man bewegt sich wirklich anders wenn man es gelesen hat. Und manches ist doch tatsächlich auch nicht so, wie man es intuitiv vermuten würde. Bei ihm war es z.B. eine knallharte Faszie zwischen Achsel und Schulterblatt. Dort hätte ich nie etwas vermutet, weil der Schmerz viel weiter oben saß. Man findet also damit die "richtigen" Stellen, weil man die Zusammenhänge und das Muskelorchester begreift.

Jedenfalls waren die Beschwerden nach ungefähr 8 Wochen dann verschwunden und bleiben es bis heute. Für mich schon ein kleines Wunder...

R3D8 61 Kommentare Angemeldet am: 06.11.2020

Oje, Eva, das ist übel. Da kann ich auch keinen Vorteil erkennen, wenn man die Trainingsstätte in einem schlechteren Zustand verlässt, als man sie betreten hat. Hast du den Eindruck, dort falsch beraten worden zu sein?

Eva V. 59 Kommentare Angemeldet am: 17.02.2016

Hallo, 

 

bei mir fingen die Probleme mit der Schulter und dem unteren Rücken erst unter Kieser Training an. Von daher sehe ich da nicht wirklich  einen Vorteil. 

VG, Eva 

R3D8 61 Kommentare Angemeldet am: 06.11.2020

Tja, Philipp, das ist offenbar die hohe Kunst: sein Muskelensemble zu orchestrieren, mit den richtigen Übungen hier die harmonische Balance wiederherzustellen und zu bewahren. Deshalb verstehe ich auch, dass Jochen mir aus der Ferne keine konkreten Tipps geben kann. In meinem Fall sind die Problemchen glücklicherweise alte Bekannte, so dass ich da wieder mit den alten, bewährten Übungen ansetzen kann.

Ich denke: Entweder man eignet sich das Wissen selber an, lernt die Muskeln seiner Rotatorenmanschette besser kennen (DIY do it yourself), oder nimmt - insbesondere wenn der Leidensdruck zunehmen sollte - doch die Hilfe der Heilberufe in Anspruch. Eine Überlegung meinerseits waren auch Studios wie Kieser Training mit entsprechend geschultem Fachpersonal.

Philipp S. 117 Kommentare Angemeldet am: 25.10.2018

Ich habe irgendwo gelesen: „Eine Schulterverletzung geht ohne Behandlung 180 Tage und mit Behandlung 6 Monate“.

Daher war ich auch guten Mutes, da die Probleme erst begannen, als ich wieder mit Klimmzügen und Brustdrücken begonnen habe. Mittlerweile habe ich die Tastatur und das Smartphone in Verdacht. Verbringe da schon viel Zeit dran. IT Nerd halt.

Vor Corona war ich wöchentlich mehrmals schwimmen, meist Brust. Das hat auch die ersten Minuten richtig geknackt, dann war es fertig – aber ich hatte schon das Gefühl, dass da eine kleine Entzündung war. Gott sei Dank wurde es nicht schlimmer.

Ich vermute, dass ich meine Antagonisten (schreibt man das so) trainieren muss und die Schulter irgendwie nach hinten ziehen muss. Daher auch die Übungen zur Stärkung der Rotatorenmanschette und Dehnung des Gewebes.

Vielleicht kennt sich hier auch jemand besser aus – bin ich auf dem richtigen Weg?

Agathe 15 Kommentare Angemeldet am: 05.06.2020

Hallo, meine jahrelange Kalkschulter war nach wenigen Wochen verschwunden durch Tockenübungen, die Schwimmen nachmachen. Dabei die Arme soweit es geht noch oben strecken und und dann seitlich gut gestreckt  "schwimmen", am Besten vor einem großen Spiegel. Dazu noch Schlenker- und andere Sportübungen mit den Armen und Oberkörper wie vor vielen Jahren in der Schule gelernt. Das alles morgens und abends ca. 10 bis 15 min. 

Viel Erfolg

Frutext 189 Kommentare Angemeldet am: 25.11.2017

So, nun mein Kommentar, da, wo er hingehört (Leider finde ich für den anderen keine Löschfunktion)

Impingement-Syndrom Schulter hat sich bei mir verflüchtigt. Wie? Kein Krafttraining mit Geräten für drei Monate. Keine Liegestütze. Im Verdacht: Schulterübungen Slow. Wenig Gewicht-hohe Wiederholungszahl. Stattdessen mehr Laufen mit lockeren Schultern-gar nicht so leicht und EMS (das ist für mich super) Schulterprobleme seit drei Jahre restlos weg. Also vielleicht mal ein Päuschen versuchen? Vielleicht ist es dem Körper einfach zu viel an dieser Stelle.
liebe Grüße

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