Forum: Ernährung - Eiweiß und erhöhtes Krebsrisiko

 
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tom t. 1 Kommentare Angemeldet am: 12.01.2012

Hier die Antwort v.Dr.Strunz Ich bedaure diese Aussage zweier Nicht-Ärzte. IGF I hat eben nicht mit Krebs zu tun laut Prof. Huber, Wien, der es täglich anwendet. Und die Löwen genau wie die Eskimo (beide viel Eiweiß) haben eben gerade nie Krebs. Mit freundlichen Grüßen Dr. U. Strunz

Reinhard M. 1650 Kommentare Angemeldet am: 04.03.2008

Hallo Lisa, ja genau, das meinte ich. Aber man kann doch nicht so pauschal sagen, tierisches Eiweiss ist schlecht und pflanzliches ist gut. Da geht es nicht um das Eiweiss, sondern um die Bindungen.

Lisa B. 529 Kommentare Angemeldet am: 01.08.2008

Hallo Reinhard, mal ganz unabhängig vom Thema - ich wär vorsichtig. Wie wir beide wissen ist Magnesium nicht gleich Magnesium und des Absolutgehalt sagt mitunter nicht aus, was der Körper daraus machen kann. Die Bindungen sind entscheidend. Wie genau das aber bei Aminos ist weiß ich nicht. lg Lisa

Sandra C. 425 Kommentare Angemeldet am: 08.07.2009

<<>> Das ist für mich wirklich stimmig. Nicht immer ein Konzept für jeden. Sondern Individualität!

Reinhard M. 1650 Kommentare Angemeldet am: 04.03.2008

Hallo Günter, da siehst du mal wieder wie dümmlich argumentiert wird: Eiweiss ist Eiweiss, egal wo das herkommt. Aber wenn ich Fleisch und die Sojabohne anschaue sind das natürlich riesige Unterschiede. Aber warum? Doch nicht wegen der Aminosäuren sondern wegen der anderen Inhaltsstoffe. Dass Fleisch eine ungünstige Fettzusammensetzung hat wissen wir doch schon lange. Zuviel Arachidonsäure zu wenig Omega 3. Da wird einfach nicht differenziert. Ich kann dazu nur sagen: Da schreibt einer vom anderen ab und bei jedem Mal abschreiben wird Information verloren und neues hinzugedichtet. Wissen schon die besten Köpfe dieser Welt zu wenig, aber diese Abschreiber wissen gar nichts mehr. Auch wenn sie 3 Dr. vor ihrem Namen haben.

Günter H. 51 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2009

Hallo Hans-Peter, zu dieser Aussage von Herrn Dr. Feil, die er auch in seinem Buch "Ernährungs-Coach" trifft, habe ich ihn (vor ca. 1,5 Jahren) per e-Mail befragt. Hier seine Antwort dazu: "Eine hohe allgemeine Proteinaufnahme erhöht die Kalziumausscheidung über den Urin. Da Kalzium als Krebsschutzfaktor gilt (wahrscheinlich über die Bindung von cokarzinogenen Gallensäuren) erhöht sich das Risiko für eine Krebsentstehung. Wenn die Proteinaufnahme differenziert wird zwischen Pflanzen- und Tiereiweiß, dann ergibt sich bei zu viel tierischem Eiweiß ein weiteres Manko: durch zu viel an tierischem Eiweiß erhöhen sich Entzündungswerte im Körper (sogenannte subklinische Entzündungen), die zu Herzinfarkt und Krebs führen können. Außerdem gibt es den Zusammenhang bei zu viel rotem Fleisch, dass es zu einer Eisenüberladung kommt, was das Karzinomrisiko erhöht. Eine eiweißreiche Ernährung (in der Regel über Fleischprodukte) ist mit einem höheren IGF-1 Wert assoziiert. IGF-1 beschleunigt die Zellteilung und birgt ein hohes Risiko speziell für Prostata-, Darm- und Brustkrebs (siehe auch Focus Gesundheit (googeln unter IGF-1 und Eiweiß). Eine Zusammenfassung der derzeitigen Studien und Diskussionen ist anghängt. Sie sehen daraus, dass die Bedenken den Eiweißkonsum hochzufahren manifest sind. Andererseits sehen wir in der Regeneration eine unbedingte Notwendigkeit für die Kombination aus Eiweiß und Kohlenhydraten. Ich empfehle deshalb den Eiweißgehalt der Nahrung moderat zu halten und dafür direkt nach dem Sport Kohlenhydrate und Eiweiß aufzunehmen (pro kg Körpgergewicht 2 g Kohlenhydrate sowie 0,2 bis 0,4 g Eiweiß)." Angehängt hatte Herr Dr. Feil allerdings keine Studie, sondern einen Vortrag von David Roether über den "Effekt hoher Eiweiß-Zufuhr". In der Zusammenfassung dieses Vortrages steht: "Die Rolle von Eiweiß besonders von Effekten hoher Eiweißzufuhr sind noch nicht eindeutig aufgeklärt. Es zeigen sich positive und negative Effekte. Eine Empfehlung sollte an den individuellen Bedingungen von Patienten und Klienten ausgerichtet werden. Dies betrifft insbesondere die Nierenfunktion, Übergewicht und Tumoren." Also eine eindeutige Studie existiert zu diesem Thema offenbar nicht. Viele Grüße Günter

Lisa B. 529 Kommentare Angemeldet am: 01.08.2008

Hallo Karel, ja, und nicht nur das. Allgemein Citrate und basische Kost. lg Lisa

Marion Z. 1037 Kommentare Angemeldet am: 24.09.2008

Hallo, ich möchte nur noch anfügen, dass MAP pflanzlich und neutral ist. Ein Pluspunkt wenn man eh schon mit Übersäuerung zu kämpfen hat M.

K M. 1293 Kommentare Angemeldet am: 27.07.2008

Danke Lisa. Und was denkst Du darüber? Calcium ergänzen?

Lisa B. 529 Kommentare Angemeldet am: 01.08.2008

Hallo Karel, (wegen Zeitmangel, hab ich mir jetzt nicht alles durchgelesen, nur Deinen kurzen Beitrag ;-)) Kalziummangel wegen Protein wird normalerweise damit begründet, dass Protein für "Übersäuerung" sorgt und Säuren mit Basen neutralisiert werden. Mineralien sind basisch. Je mehr Eiweiß, vor allem tierisches verlangt zur Neutralisation umso mehr Mineralien, die dem Körper dann nicht zur Verfügung stehen und bei zu geringer Zufuhr z.B. aus der Knochensubstanz gelöst werden. lg Lisa

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