Forum: Fitness - Spartathlon

 
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René S. 134 Kommentare Angemeldet am: 30.09.2008

>>Krämpfe gab es bei einem schon nach 80 Kilometern<< Pah, Anfänger, schon nach 80 Kilometern... ts ts ts... ;-) Aber komisch, daß so ambitionierte Extrem-Sportler (ich finde 246km schon ein bisschen extrem) sich nicht mit Ihrer Ernährung befassen. Das machen ja selbst die blutigsten Marathon-Anfänger. Grüße, René

Wolfgang B. 791 Kommentare Angemeldet am: 09.12.2008

Muskelkater ist ein schlechter Kater.

Monika W. 457 Kommentare Angemeldet am: 27.04.2006

Kürzlich hatte ich für die Zeitung, für die ich als freie Mitarbeiterin arbeite, den Auftrag, zwei Läufer zu interviewen, die beim Spartathlon in Griechenland (246 km) mitgemacht haben. Das Gespräch war sehr interessant. Natürlich hab ich auch nach der Ernährung vorher, unterwegs u.s.w. gefragt. Beide achten absolut nicht darauf, was sie essen. Da sie keine Gewichtsprobleme haben, essen sie, was sie grad möchten - auch viele KH. Insbesondere eine Woche vor dem Lauf haben sie eine absolute Trainingspause gemacht - und dabei zugenommen. Das würde bei ihnen ganz schnell gehen, wenn sie mal ein paar Tage nichts machen. Während des Wettkampfes haben sie sich mit KH-Gels versorgt, dazu Cola und Kaffee in Unmengen und Salztabletten für den Mineralausgleich. Krämpfe gab es bei einem schon nach 80 Kilometern - zu dieser Zeit lag er an sechster oder siebter Stelle und hat dann Panik bekommen, weil er so schnell losgerannt ist. Es gab unterwegs an den Verpflegungsstellen Joghurt und auch Nudeln und Reis. Joghurt wäre ok gewesen, aber Nudeln und Reis hätten sie nicht runterbekommen. Fand ich interessant. Einer wurde 39. in 33 Stunden 14 Minuten, der andere ist umgeknickt nach 60 km, hat sich noch mit Schmerzen bis km 136 geschleppt und als dann ein Wolkenbruch kam, ging nichts mehr. Der Schnelle war zum ersten Mal gestartet - hat auch bei der 24 Sunden WM mal 240 km geschafft - für Deutschland, der andere hats schon 4 Mal in Griechenland probiert und noch nicht geschafft. Beide wollen aber unbedingt nochmal hin. Es muss ein Wahnsinnserlebnis gewesen sein. Nach dem Wettkampf gab es zig Siegesfeiern und einer berichtete, dass er dort Massen an Eiern verspeist hätte. Muskelkater gabs dann eine Woche dazu, wo sie sich nicht mehr bewegen konnten und keinen Kilometer mehr gelaufen sind (L-Carnitin sagte ihnen nichts). Ich denke, da ist noch mehr drin... schade, wenn das nicht ausgeschöpft wird. Der Bericht erscheint demnächst in zwei Zeitungen.

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