Forum:Gesundheit - Übertraining - Viele Marathonläufer haben kranke Gefäße

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Thomas V. 6794 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Jean, leider ist es fast unmöglich, anhand  der im Forum zur Verfügung stehenden Suchmaschine, gezielt alte News herauszufinden.

Natürlich sagte der Doc nicht, man soll keine Antioxidantien nehmen. Aber er führte aus, man solle, ich nutze jetzt mal die Formulierung von Thorsten und mir, man solle Zyklen beachten! Also, wenn ich einen Sport betreibe, die Mitochondrien anpassen will um eine Adaprion zu gewährleisten, dann sollte ich im Vorfeld nicht den Körper mit Antioxidantien fluten!

Die Antioxidantien kommen in der Regenerierungsphase ins Spiel. Dieses bezieht sich übrigens ausschliesslich auf extern zugeführt Antioxidantien. Körpereigene Antioxidantien, wie das Glutathion, die Thiolgruppen etc, habe diese negativen Auswirkungen auf das Mitochondrium nicht.

Übrigens auch den Sport variiert man zyklisch. Beim Krafttraining variere ich z.B zwischen Kraft-, Kraftausdauer- und Ausdauertraining, wobei Ausdauertraining nicht Laufen oder ähnliche aerobe Sportarten meint. Den entsprechend werden auch die Antioxidantien angepasst. 

Wie du schon sagtest Jean, alles im Kontext betrachten;-)

Die Ausgangsthematik war, dass zu viel Sport das Endothel schädigt...also zu wenig Regeneration bei zunhoher und zu häufiger Belastung...

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Jean S. 557 Kommentare Angemeldet am: 10.08.2018

"Jean, leider ist es fast unmöglich, anhand der im Forum zur Verfügung stehenden Suchmaschine, gezielt alte News herauszufinden."

Thomas, damit ist alles gesagt, Du willst einfach nicht, weil es nichts zu finden gibt. Du willst eigentlich nur dem Doc Deine Edubily Thesen in den Mund legen.

Zwecklose Diskussion, obwohl das Thema interessant ist und Du auch vom Ansatz her nicht ganz unrecht hast.

LG Jean

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Carmino 2 Kommentare Angemeldet am: 20.04.2023

Hallo zusammen

Vor vielen Jahren habe ich ein Jahr in Berlin gelebet. Zu dieser Zeit hatte ich schon vorher mein Lauftraining auf 20km pro Tag in 5-6min pro km gesteigert.

Da ich höllische Angst vor dem Feinstaub in Berlin hatte und zum Glück das Bauch Antioxidantien von Dr.Cooper gelesen habe, schmiss ich 800mg Vitamin E mit C und Beta-Carotin sowie Proteinshake unmittelbar vor dem Lauftraining ein. Dann den gleichen Vitamin Cocktail auch tagsüber während der Arbeit. Also im gesamten so 2 Gramm Vitamin E pro Tag.

Einmal in der Woche gabs Bahntraining im Club, wo ich immer schneller wurde, z.B 5mal 1000m in 3:30, nach einem halben Jahr war ich bei 2:50!  

Zusätzlich habe ich am Wochenende mein Kilometerumfang gesteigert und mit Sprints gewürzt. So kam schon mal 140km in der Woche zusammen.

Die Ristow Studie deckt also meine Erfahrung nicht. Auch scheint es mir logisch zu sein, den Körper vor dem Sport mit Vitamin E zu fluten, damit das Vitamin E an den reaktionsfreudigen Zellen des Körpers andockt und die Atomschalen dieser Zellen voll besetzt sind, damit dann die eingeatmeten Schadstoffen aus der Luft nicht mehr an die Zellen des Körpers anheften können und einfach ausgeschieden werden, zB. über das Schwitzen.

So jedenfalls habe ich Dr.Cooper verstanden.

Auch Interessant: Schon Dr. Ernst van Aaken schrieb, dass er in den 70Jahren von Läufern aus dem Ruhrgebiet (damals extrem Feinstaub verseucht) enorme Metallkonzentrationen im Schweiss dieser Läufern nachweisen konnte.

Lg Carmino

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Sabine69

931 Kommentare Angemeldet am: 29.01.2019

Hallo Carmino,

hast Du schon mal nach Ablagerungen sehen lassen?

Vitamin E bzw. Tocotrienol hatte ich bislang nicht so richtig auf dem Schirm. Mittlerweile finde ich es unverzichtbar. Leider (zu) spät eingestiegen damit :-(.

Mir hat mein hohes Cholesterin zum Kardiologen "verholfen".... Und es wurden Ablagerungen gefunden. Anderenfalls wäre mir die Ehre wohl bis heute nicht zuteil geworden. Also, es tritt auch nicht immer gleich der Kardiologe auf den Plan. Leider. Vielleicht wären viele Schlaganfälle und Infarkte zu verhindern.

Nimmst Du das heute auch noch alles so ein?

Viele Grüße

Sabine

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Nicole C. 441 Kommentare Angemeldet am: 27.06.2019

Liebe Sabine,

bei mir werden seit drei Jahren regelmäßig jährlich die Halsschlagadern „geschallt“, da ich seit über 20 Jahren (bin 52) auch einen hohen Cholesterinspiegel habe. Ablagerungen wurden bis dato zum Glück noch keine gefunden. Ich denke, dass hier eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung gut helfen kann, damit Plaques früh entdeckt werden.

Das machen aber auch nicht alle Ärzte – bei meinem Papa, der Zeit seines Lebens (ist jetzt 79) genauso einen hohen Cholesterinspiegel hat wie ich – wurde der erste Ultraschall der Schlagadern nach (!) seinem Herzinfarkt vor fünf Jahren gemacht.

Sicherheitshalber vorsorge ich mich seit letztem Jahr auch mit u.a. Vitamin E mit Tocopherolen und Tocotrienolen. Besser spät als niecool

Liebe Grüße, Nicole

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Thomas V. 6794 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hallo Sabine und Nicole. Es heisst, Vitamin E verhindert Infarkte zum70%. Leider gehörte ich wohl zu den 30%, bei denen es nicht half. Trotz über 20 jähriger Einnahme von unter anderem täglich 400 iE Tocopherol Alpha, bekam ich mit Mitte 40 einen Infarkt. Auf Tocotrinole kam ich erst vor 10 Jahren. Ich gehe davon aus, daß Vitamin E  das Endothel nicht vor einer Disfunktion schützen kann und damit auch nicht vor einem Infarkt.

Eine endothele Disfunktion entsteht nicht durch einen Mangel an Vitamin E, sondern durch Probleme mit dem eNOS. Erst dann kommt es zu Immunreaktionen und in deren Folge zu den Entzündungen, die die Aterienproblematik verursachen, bei denen Vitamin E vorteilhaft wirken kann. Und auch jetzt erst kommt das Cholesterin zum Tragen. Aber da wären wir auch beim Arginin, dem Omega 3, und anderen Wirkstoffen. Arginin/Citrullin dürfte der Hauptplayer für ein gesundes Endothel zu sein. 5g Citrullin Malat pro Tag sind ein guter Anfang. 

Störungen des eNOS sind vielfältiger Natur. Eine scheint das Threadthema des Übertrainings zu sein. 

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Sabine69

931 Kommentare Angemeldet am: 29.01.2019

Moin Thomas,

habe grad nochmal mein Aminogramm aus 2021 vorliegen. Bei einem Referenzwert von 30 bis 145 lag mein Arginin-Wert bei 256. Das Citrullin (12 bis 55) bei 55.

Da ich nun regelmäßig zum Kardiologen darf und um das Problem weiß, bleibe ich mal entspannt. Schön ist das nicht, aber wer, außer Nicole :-), ist schon wissend plaquefrei ...

 

Viele Grüße

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Thomas V. 6794 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Moin Sabine, das klingt doch schon mal gut.

Ich würde es auch entspannt angehen. Parallel dazu, würde ich dafür sorgen die Plaques zu stabilisieren und im zweiten Schritt abzubauen. Ist die Ursache für die endotheliale Dysfunktion beseitigt, werden sich auch die weichen Plaques wieder abbauen. Vorsichtshalber würde ich noch bei deinen guten/hohen Argininspiegeln Nitrothyrosin messen lassen um NitroStress auszuschließen. Und wie schon gesagt, LP PLA2 lässt Rückschlüsse zu, auf die Stabilität der Plaques.

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Carmino 2 Kommentare Angemeldet am: 20.04.2023

Hallo Sabine 69

Nach Ablagerungen suchen lassen hab ich keine Ahnung, aber wäre glaub mal dran.

Und ich nehm seit über 20 Jahren 400mg Vitamin E, mit Vit.C und Beta Carotin. Mittlerweile nehm ich 2 versch. Vitamin E, und wechsle immer wieder mal die Marken. Ich lief all die Jahre so 50-60km die Woche. Die 140km lief ich nur zweimal je ein halbes Jahr lang, danach war Leistungssport eher aus politischen Grunden vorbei.

Noch ein Gedanke zu Thomas V. Meiner Vermutung nach, gehen viele verstopfte Blutgefässe auf den Konusm Kalzium-NEMs. Kalzium-NEMs wurden schon vor 25 Jahren gerade für ältere Leute extrem beworben und dies bis vor kurzem ohne K2.

Seit dem Anfang des Corona-Zeitalter (für mich sind die Virustypen ein chemischer Kampfstoff) kann ich kein Kalzium mehr einnehmen (Mit K2 zusammen und zum testen auch mal ohne). Ich fühle mich gleich nach der Einnahme unwohl, der Puls steigt und es wurde mir auch schon leicht benommen im Kopf (Schwindel). 

An den Fingernägel sehe ich schon, dass weniger Kalzium da ist. Iss jetzt mehr rohes Gemüse und so alle 2 Wochen habe ich Lust auf Milchprodukte, die ich dann auch reinhaue.

Wünsche Euch ganz gute Gesundheit

Lg Carmino

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Juliane 330 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Zitat Haverich

"Gemeinsam war den arteriosklerosefreien Stellen, dass sie außen von Muskel umgeben waren. Da alle kleineren Arterien des Menschen ohnehin nur selten betroffen sind, muss bezweifelt werden, dass der Prozess a) eine generalisierte Erkrankung darstellt, die b) an der Innenwand geginnt"

Haverich hatte vor, im Ruhestand zu forschen. Das wollte er nicht in Hannover tun, sondern in Russland. Also dort, wo vor fast 100 Jahren der Pathologe Zinserling in St. Petersburg bei mehr als 300 Kindern, die an Infektionskrankheiten verstorben waren, arteriosklerotische Veränderungen beobachtet hat.

Im Februar 2023 kamen deshalb Vorwürfe gegen Haverich.

Auf https://ardmediathek.de/such kann man ein Interview vom 15.2.2023 abrufen:

"Zusammenarbeit mit Russland? MHH-Arzt weist Vorwürfe zurück."

Warum fragt man sich, konnte diese Forschung nicht in Deutschland stattfinden. In Hannover?

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